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Headsets in den „Snoopy-Mützen“ Poly und die Mondlandung

Von Bernhard Lück

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Am 21. Juli 2022 jährte sich zum 53. Mal die erste Landung von Menschen auf dem Mond. Neil Armstrongs berühmten Worte „That’s one small step for a man, but one giant leap for mankind“ wurden damals über ein Headset von Poly (ehemals Plantronics und Polycom) übertragen.

Astronaut Michael Collins trägt die berühmte „Snoopy-Mütze“.
Astronaut Michael Collins trägt die berühmte „Snoopy-Mütze“.
(Bild: Poly )

Poly war dabei, als die Astronauten von Apollo 11 Geschichte schrieben. Im Folgenden nennt das Unternehmen weitere Fakten zur Mondlandung:

Das erste Luftfahrtprodukt von Poly, das MS50, kam 1962 auf den Markt und wurde u.a. von Piloten für die kritische Kommunikation vom Cockpit aus verwendet. Um den Anforderungen einer solchen Mission wie Apollo 11 gerecht zu werden, wurde diese bereits bestehende Technologie in nur elf Tagen weiterentwickelt – es entstanden die bekannten Kommunikations-Headsets in den „Snoopy-Mützen“.

Bei der Weiterentwicklung für den Weltraum mussten besondere ergonomische und geräuschunterdrückende Features berücksichtigt werden. Das für die damalige Zeit innovative Mikrofondesign des MS50 eliminierte jegliches Restrisiko elektrischer Funkenbildung im Weltraum und gewährleistete eine klare Sprachübertragung, sowohl innerhalb des Raumschiffs als auch mit dem Kontrollzentrum auf der Erde. Dies und das geringe Gewicht machten das Headset perfekt für die Erforschung des Weltraums.

Bis heute halten sich Verschwörungstheorien rund um eine der bedeutendsten Errungenschaften in der Luft- und Raumfahrt. Auch wenn die Argumente für eine vermeintliche Inszenierung der Mondlandung längst widerlegt sind, hält die Diskussion an – und wird vermutlich nie beendet sein. Ein paar Fakten zur Mondlandung lassen sich aber nicht bestreiten – auch wenn sie teilweise sehr kurios erscheinen.

Wussten Sie, dass…

  • …die Astronauten für die Mondmission keine Lebensversicherung abschließen konnten? Als Alternative haben Neil Armstrong und Buzz Aldrin Hunderte von Postkarten unterschrieben – sollten sie nicht zurückkehren, hätten ihre Familien diese für einen guten Preis verkaufen können.
  • … Armstrong, Aldrin und der dritte Astronaut Michael Collins nach der Landung auf Hawaii offiziell wieder in die Vereinigten Staaten einreisen mussten? Reisepass, Flugnummer (Apollo 11), Reiseroute (Mond/Honolulu, Hawaii) – alles musste genau angegeben werden, sogar das Gepäck: 22 Kilogramm Mondstaub und Gestein.
  • …die Astronauten nach der Landung aus Angst vor möglichen Mondkeimen 21 Tage in Quarantäne mussten?
  • …für den Fall, dass die Mondlandung scheitern sollte, für Präsident Richard Nixon bereits eine entsprechende Rede verfasst wurde? Diese beginnt mit den Worten: „Fate has ordained that the men who went to the moon to explore in peace will stay on the moon to rest in peace.“
  • …jedes Smartphone heute ein Zigfaches an Rechenleistung mehr hat als der Bordcomputer der Apollo 11?

Headsets von Poly kommen auch heute noch in Notrufzentralen, Militär- und Verkehrsflugzeugen zum Einsatz, u.a. habe Chesley „Sully“ Sullenberger im Jahr 2009 seinen Flugzeugpassagieren die berüchtigte Notwasserung auf dem Hudson River inmitten des Stadtgebiets von New York mit einem Poly-Headset angekündigt.

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