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Lantronix auf der Cisco Live 2025 Out-of-Band-Management mit KI-Unterstützung

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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Lantronix hat auf der Cisco Live 2025 in Amsterdam seine neue LM4-Out-of-Band-Management-Plattform vorgestellt. Der Konsolenserver richtet sich laut Unternehmen an Intermediate Distribution Frames (IDFs) und kompakte Umgebungen wie Geldautomaten, Kioske oder Netzwerk-Aggregationspunkte und soll Automatisierung und Sicherheit auf Unternehmensebene zu erschwinglichen Kosten bieten.

Lantronix stellt auf der Cisco Live die neue LM4-Out-of-Band-Management-Plattform mit KI-Unterstützung vor.(Bild:  Lantronix)
Lantronix stellt auf der Cisco Live die neue LM4-Out-of-Band-Management-Plattform mit KI-Unterstützung vor.
(Bild: Lantronix)

Der LM4 von Lantronix ist laut Hersteller der erste Konsolenserver, der speziell für kleinere Standorte dimensioniert wurde. Mit bis zu vier seriellen Konsolenanschlüssen und Unterstützung für bis zu 48 virtuelle Ports soll die Plattform laut Hersteller ein „erschwingliches Out-of-Band-Management“ für Netzwerke bieten, die bisher als zu klein oder zu zahlreich galten. Die Plattform nutzt regelbasierte KI, um Netzwerkinfrastrukturen automatisiert zu überwachen, wiederherzustellen und abzusichern. Vorgestellt wurde die LM4-Plattform auf der Cisco Live 2025 in Amsterdam, wo Lantronix seine neuesten Entwicklungen im Bereich Netzwerksicherheit präsentierte.

KI-gestützte Automatisierung für kleine Netzwerke

Die LM4-Plattform arbeitet mit der LMOS-Software von Lantronix, die Funktionen wie kontinuierliche Überwachung, automatisierte Runbook-Antworten und Änderungsmanagement bietet. Laut Lantronix kann die Plattform Probleme erkennen und beheben, bevor sie von herkömmlichen NOC-Tools überhaupt registriert werden. Die LMOS-Software verfügt über ein granular aufgebautes Autorisierungsmodell, das sich in bestehende Zugriffskontrollen integrieren lässt. Zusätzlich erlaubt die Software das Speichern mehrerer Konfigurations- und Betriebssystemdateien mit lokalen Backups, was automatisierte Rollbacks fehlerhafter Konfigurationsänderungen ermöglicht.

Lantronix hebt hervor, dass der LM4 mit den anderen Konsolenservern der LM-Serie kompatibel ist. Der LM4 läuft mit derselben LMOS-Software wie die Modelle LM83X und LM80, wodurch eine unternehmensweite Standardisierung des Out-of-Band-Managements möglich sei. Die zentrale Verwaltung erfolgt über das Lantronix Control Center, das sowohl lokal als virtuelle Maschine als auch cloudbasiert betrieben werden kann.

Weitere Produkte auf der Cisco Live

Neben dem LM4 wurden auf der Cisco Live weitere Produkte präsentiert. Dazu gehören der LM83X, der das KI-gestützte Management von bis zu 104 Geräten ermöglicht, sowie der LM80 mit acht Ports für automatisierte IT-Wartungs- und Wiederherstellungsaufgaben. Ergänzt wird das Portfolio durch das Edge Management Gateway EMG 8500 für sichere Fernzugriffe und den SLC 8000 Advanced Console Manager für bis zu 48 Ports.

Darüber hinaus präsentierte Lantronix die G520 Series, ein LTE-CAT-4G- und 5G-Gateway für IoT-Anwendungen, sowie die X300 Series, eine kompakte IoT-Gateway-Lösung für den Mobilfunk. Beide Lösungen sollen laut Hersteller die betriebliche Effizienz steigern und Schutz vor Cyberangriffen bieten.

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