Open-Source-Alternative zu WSUS für Windows, Linux und macOS Nach dem WSUS-Ende wird OPSI zur kostenlosen Alternative
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Viele IT-Abteilungen installieren Software noch manuell auf jedem Rechner. Das Open-Source-Tool OPSI ersetzt diese Praxis durch ein zentrales, automatisiertes System für Installation, Update und Inventarisierung von Windows- und Linux-Clients. Open Source, effizient und ohne Lizenzkosten.
OPSI automatisiert Softwareverteilung und Betriebssysteminstallation in gemischten IT-Umgebungen. Das System stammt von der uib GmbH in Mainz und steht unter der AGPLv3-Lizenz. Es läuft auf einem Linux-Server, verwaltet Windows-, Linux- und macOS-Clients und ersetzt zunehmend klassische Werkzeuge wie den inzwischen veralteten Windows Server Update Services. Microsoft hat WSUS im September 2024 offiziell abgekündigt, wodurch viele Unternehmen nach einer eigenständigen, zukunftssicheren Lösung suchen. OPSI bietet diese Option ohne Lizenzkosten und mit offener Architektur.
Zentrale Verwaltung und automatische Installation
Im Zentrum steht der OPSI-Server. Er übernimmt Softwareverteilung, Patch-Management, Betriebssystem-Deployment und Inventarisierung. Die Verwaltung erfolgt über eine zentrale Datenbank und webbasierte oder Java-basierte Konsolen. Von hier aus lassen sich Betriebssysteme per PXE-Boot oder Boot-CD bereitstellen, Software-Pakete installieren oder aktualisieren und bestehende Konfigurationen anpassen. Jeder Client erhält dafür einen eigenen Agent, der die Verbindung zum Server hält und Befehle automatisch ausführt. Damit lassen sich auch mehrere Standorte mit einer einzigen Oberfläche steuern, die Installationsdateien liegen verteilt auf Depot-Servern.
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