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Next Generation Bürosoftware von Microsoft als Cloud Service

Office 365 – der feine Unterschied

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Firmen zum Thema

„Wie viel Cloud darf es sein?“

Wie kaum ein anderes Thema hat Cloud Computing („Cloud“) in den letzten Jahren die Diskussion in der IT-Industrie beflügelt. „Cloud“ ist im Kern eine Bereitstellungsvariante, bei der bisher typischerweise unternehmensintern organisierte Aufgaben an einen externen Dienstleister vergeben werden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Anwenderunternehmen müssen Server und Softwarelösungen nicht selbst anschaffen, sondern mieten die nötigen Kapazitäten für Daten, Rechenleistung und Anwendungen bei professionellen Anbietern. Aus Investitionen werden somit variable Kosten. Dies kann Geld und Aufwand sparen und ermöglicht ferner eine gewisse Flexibilität.

Hinzu kommt die Reduzierung der Personalkapazitäten durch den zu erwartenden geringeren Verwaltungsaufwand von Hard- und Software-Bereitstellung. Personal- und kostenintensive Test- und Implementierungsphasen lassen sich vermeiden. Im Jahr 2011 vollzieht sich in ersten großen Schritten der Wechsel von der reinen Diskussions-, Evaluierungs- sowie Planungsphase hin zu konkreten Investitions- und Implementierungsprojekten.

Nach Analysen und Prognosen der Experton Group werden die Ausgaben und Investitionen für Cloud-Services, Cloud-Technologien und -Beratung von 2010 bis 2015 im Durchschnitt über 40% pro Jahr wachsen. Grundlage für diesen stabilen Wachstumstrend ist primär die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten für kleine, mittlere und große Unternehmen. Während bei anderen technologischen Innovationen in frühen Marktphasen oftmals die großen und finanzstarken Unternehmen profitieren, können durch Cloud Computing auch kleine Unternehmen und Organisationen ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern.

Software as a Service

Eine besondere Ausprägung, zu der auch „Office 365“ zählt, ist Software as a Service, kurz SaaS. Hierbei handelt es sich z.B. um die Nutzung einer Applikation über das Internet. Der SaaS-Markt in Deutschland wächst laut Studien der Experton Group von ca. 725 Millionen Euro im Jahr 2011 auf über 1,7 Milliarden Euro im Jahr 2013. Eine besonders starke Nachfrage herrscht an Kollaborations-, Kommunikations- und Email-Lösungen. Also Angeboten, die die Produktivitätssteigerung der Mitarbeiter, bei gleichzeitiger Reduktion der IT-Infrastruktur im Unternehmen, adressieren.

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Im SaaS-Paket „Office 365“ stecken genau diese Lösungen. Sowohl die klassischen Büroanwendungen wie E-Mail-, Text- oder Präsentationsprogramme sind hier zu finden, als auch das eigentliche Herzstück des Gesamtsystems; Anwendungen für die Kommunikation und Online-Zusammenarbeit. Exemplarisch „Lync“, eine Lösung für Audio- und Videotelefonate sowie den Austausch von Sofort-Nachrichten, oder „SharePoint“, ein Sammelfach für die Teamarbeit an Dokumenten und Platz zum Austausch zwischen Kollegen. Lync verbindet hierbei die altbekannten Funktionalitäten von Office Communications mit den Live Meeting Services in einer integrierten Anwendung.

weiter mit: Ist Office 365 lediglich ein Upgrade der BPOS-Produktlinie von Microsoft?

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