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Fluch oder Segen: Bring-your-own-Device?
Unternehmens-Desktops werden in der Regel gekauft oder geleast. Deren Verwaltung erfolgt durch die zentrale IT oder den Fachbereich. Die Regeln und Zuständigkeiten sind dabei relativ klar. Bei der Armada der mobilen Geräte allerdings ist diese Trennung nicht so eindeutig zu treffen. Die Geräte werden oftmals durch die Mitarbeiter selbst gekauft. Dennoch wollen diese Mitarbeiter mit diesen Geräten auch Unternehmens-E-Mails abrufen oder sie speichern Dokumente auf den mobilen Helfern.
Unter dem Schlagwort des Bring-your-own-Device (BYOD) macht das Konzept derzeit vor allem in USA von sich reden. Inwiefern diese Welle auch in Europa Fuß fassen wird, bleibt abzuwarten. In jedem Fall aber sind die Geräte auch bereits heute in den Händen der Benutzer und müssen in Zukunft wohl oder übel integriert werden.
Aber auch beim Einsatz von virtuellen Desktops ändern sich Anforderungen und Prozesse. Nunmehr sind statt der PCs Server im Data Center zu beschaffen und diese mit ausreichend Storage zur Ablage der virtuellen Maschinen zu versehen. Dennoch benötigt der Benutzer auch weiterhin ein Gerät. Dies kann aber auch ein Thin Client, jegliche Form von mobilen Geräten oder ein etwas weniger leistungsfähiger PC sein.
Fazit
Die IT ist im Umbruch: Die treibenden Kräfte dahinter sind neue Gerätetypen, neue Betriebssysteme, neue Anwendungswerkzeuge und neue Unternehmensstrukturen. Dabei werden traditionelle Windows-Programme durch neue Applikationsformen zunehmens abgelöst.
Ausblick auf Teil 2 der Reihe
Im zweiten Teil dieser Reihe gehen wir auf die konkrete Umsetzung und Produkte der Hersteller ein.
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