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Überwachung für Netze und andere physische und virtualisierte IT-Systeme

Monitoring, gut und günstig und im Gesamten – das will Nimsoft

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Die Chance auf Konsolidierung und Durchblick

Laut Gartner gehört zu den Stärken von Nimsoft, dass die Produkte einfach zu installieren und zu benutzen sind und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bieten. Laut Lommel brauchen Unternehmen für eine Basisinstallation nur Stunden bis zu wenige Tage. Das liege unter anderem daran, dass Templates vorbereitet sind und mit installiert werden und in starken Maße Standards unterstützt werden. Beides sorge für „Beratungsarmut“.

Nimsoft bietet zwei Bezugsmodelle. Die Software kann man kaufen und mieten. Die Lizenzen beziehen sich lediglich auf die Haupt-Server. Die Anzahl der Hubs und Probes sind nicht limitiert. Ein typischer Mietvertrag bezieht sich auf drei bis fünf Jahre.

Um wie viel Nimsoft günstiger kommt, als die der Marktführer, will Lommel nicht sagen. „Wir sind nachweisbar um einiges günstiger“, lautet aber seine Botschaft. Das System ist Mandanten-fähig, so dass sich Nimsoft-Produkte auch für Managed Service Provider eignen.

Lommel adressiert vornehmlich Unternehmen, denen ihre Systeme zu komplex werden und denen die Wartungskosten explodierten, weil sie zu unkoordiniert überwachen. „Man kontrolliert heute in den Unternehmen eine ganze Menge. Dennoch hat kaum jemand ein durchgängiges Monitoring.

Insofern hätten die Produkte auch gute Chancen, Lösungen von den Markführern oder auch Open-Source-Systeme wie Nagios zu ersetzen. „In einem Fall konnten wir 25 Insellösungen durch unsere einzelne Lösung ersetzen“, so der Manager. Bei Ablösungen könne innerhalb von sieben bis zwölf Monaten ein Return on Investment (ROI) erzielt werden.

Bedrohliche Schatten

Zu den weiteren Vorteilen, die die Gartner-Analysten mit Nimsoft verbinden, gehört, dass der Softwarehersteller munter weiter an Innovationen arbeite. So sind das Management virtueller Infrastrukturen, von Voice over IP und Web-Services aber auch eine Rollen-basierte Visualisierung und ein entsprechende Berichtswesen vergleichsweise neu.

Aber auch Risiken nennen die Magic-Quadrant-Autoren. Als erstes erinnern sie an die Größe des Unternehmens, die es Nimsoft erschwert, mit den rasch steigenden Anforderungen bei den Kunden mitzuhalten. Zudem werde die Situation nicht einfacher, je mehr das Unternehmen tatsächlich als Konkurrenz zu den Marktführern wahrgenommen werde. Diese könnten nun einmal das größere Produktspektrum bieten. Da könne der ausschließliche Fokus auf das Monitoring auch zur Falle werden.

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