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Sammlung von Quick Wins aus der Praxis
- Transparenz über die IT- und / oder Business-Landschaft (bei sehr großen Unternehmen zumindest in Ausschnitten)
- Vereinfachung von Dokumentationspflichten, zum Beispiel im Kontext von Sicherheits- oder Compliance- Anforderungen
- Analyse der Bebauung nach unternehmensspezifisch festgelegten Kriterien
- Festlegen von strategischen Vorgaben wie Richtlinien für die Weiterentwicklung der Applikationslandschaft oder die Dokumentation der technischen Standards und des Soll-Zustands der Applikationslandschaft
- Stakeholder für Sie relevanten Quick Wins sollten abhängig von den Zielen und Fragestellungen ausgewählt werden. Auf dieser Basis lässt sich die Unternehmensarchitektur festlegen, die dann mit Leben gefüllt werden muss.
- Die zur Beantwortung der Fragestellungen erforderlichen Basisdaten müssen ermittelt und dokumentiert werden. Zu gewinnen sind sie in Business und IT, Außerdem braucht es erweiterte Daten, die speziell für den angestrebten Quick Win erforderlich sind.
Um schnell Erfolge zu erzielen, müssen sich die Projektverantwortlichen dabei auf das Wesentliche konzentrieren und unnötige Komplexität vermeiden. Folgende eindeutig identifizierbaren Elemente sind in der Regel dazu notwendig:
- Auswahl aus den möglichen Business-Strukturen (Geschäftsprozesse, fachliche Funktionen, Produkte, Geschäftsdaten und Organisationsstrukturen) treffen. Als Attribute sind ausschließlich Name und Kurzbeschreibung erforderlich.
- Liste von Informationssystemen mit Namen, Kurzbeschreibung, Planungsstatus und Produktivitätszeitraum
- Vorgegebene technische Standards mit Namen, Kurzbeschreibung und Freigabestatus
- Liste der relevanten Projekte mit Namen, Kurzbeschreibung, Projektstatus und Laufzeit
Neben diesen Basisdaten ist insbesondere deren Verknüpfung wichtig. Bei den Business-Strukturen reicht eine einfache Liste von grob-granularen Elementen wie Geschäftsprozesse auf Wertschöpfungskettenebene völlig aus. Durch die Zuordnung von Informationssystemen zu den Business-Strukturen können Aussagen über deren Business-Unterstützung getroffen werden.
Weitere Elemente
Weitere Elemente, zum Beispiel Schnittstellen, können ebenso von Bedeutung sein wie erweiterte Daten. Beispiele für erweiterte Daten sind Herstellerinformationen oder Angaben zu fachlichen oder technischen Verantwortlichkeiten. Diese Strukturen müssen in Abhängigkeit von Ihren Zielen und Fragestellungen festgelegt werden, (siehe: *).
Bei jedem Element und jeder Beziehung nimmt jedoch die Komplexität zu und damit der Aufwand für die Bestandsaufnahme, Auswertung und mehr. Doch abhängig von den Zielen und Fragestellungen können durchaus verschiedene Visualisierungen genutzt werden. In Abbildung 2 sind folgende Visualisierungstypen (jeweils von links nach rechts und von oben nach unten) angedeutet:
- Fachliche Cluster-Grafik zur Darstellung von einer Prozesslandkarte beispielsweise oder aber eines funktionalen Referenzmodells
- Fachliche Bebauungsplan-Grafik, in der Informationssysteme in Beziehung zu fachlichen Einheiten, wie Geschäftsprozessen und Geschäftseinheiten, gebracht werden
- Portfolio-Grafik, in der fachliche oder technische Elemente entsprechend zweier Dimensionen, wie Strategie- und Wertbeitrag, klassifiziert werden
- Informationsflussgrafik zur Visualisierung des Zusammenspiels von Informationssystemen und den dadurch realisierten Informationsfluss
- Technische Bebauungsplan-Grafik (Technischer Blueprint) zur Vorgabe von technischen Standards
- Masterplan-Grafik, in der zeitliche Aspekte von Projekten oder aber Releases von Informationssystemen dargestellt werden
Bei allen Visualisierungstypen dienen Farben oder Linientypen dazu, ausgewählte Merkmale, beispielsweise der Gesundheitszustand oder der Sicherheitsbedarf zusätzlich darzustellen.
weiter mit: Quick Wins en detail
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