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Remote-Produktionsmodell setzt auf Glasfaserkonnektivität Managed-MPLS-Netzwerk für Streamingplattform

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Riedel Networks ist Connectivity-Partner von Dyn Media, einer Streamingplattform für Liveübertragungen und Reportagen für Sportarten wie Handball, Basketball, Volleyball, Tischtennis und Hockey. Die Produktion findet komplett remote statt und setzt dabei auf Glasfaserkonnektivität.

Michael Martens, CEO von Riedel Networks: „Wir haben ein typisches MPLS-Netzwerk aufgezogen, um die Fans noch näher an ihren Lieblingssport heranzuführen.“(Bild:  Riedel Networks)
Michael Martens, CEO von Riedel Networks: „Wir haben ein typisches MPLS-Netzwerk aufgezogen, um die Fans noch näher an ihren Lieblingssport heranzuführen.“
(Bild: Riedel Networks)

Im Dezember 2022 starteten Riedel Networks und Dyn Media ihr gemeinsames Projekt. Dyn Media mache dies deutschlandweit für die nächsten sechs Jahre zum größten Glasfaserkunden für Sportübertragungen, so die Partner.

Das 24x7 Network Operations Center von Riedel Networks überwacht das gesamte Dyn-Netzwerk proaktiv. Selbst in den Spielstätten führt das Unternehmen über redundante Wege das Signal bis an die SMPTE-Übergabeboxen, an die sich die Teams für die Außenproduktion einfach anstecken. Das gesamte Netzwerk ist ein 24x7 Fully Managed Service und unterstützt zu 100 Prozent den Remote-Produktionsansatz von Dyn Media. Hierdurch sei es möglich, das gesamte System für eine Außenübertragung in einem einzigen Van zum Einsatzort zu bringen. Vor Ort an den Spielstätten seien nur noch wenige Personen für die Einrichtung und den Betrieb nötig.

An jedem Spielort wurde ein 1-GBit-Kabel verlegt, welches mit einem 10-GBit-Ring verbunden ist, sodass sechs Kamerasignale pro Spiel und bis zu 14 Spiele gleichzeitig übertragen werden können. Vom 10-GBit-Ring werden die Daten mithilfe von Riedel Networks zum Remote-Produktionsstandort übermittelt, wo die Programme für die Streamingkunden editiert und produziert werden. Innerhalb der ersten Monate seien so bereits 400 Spiele über das MPLS-Netzwerk produziert worden.

„Durch die Nutzung unseres Private-IP-Netzwerkes mittels MPLS sind wir in der Lage, den unterschiedlichen Verkehrsströmen die entsprechenden Prioritäten und Bandbreiten über ein ausgeklügeltes Quality-of-Service-Konzept (QoS) zuzuweisen“, so Michael Martens, CEO von Riedel Networks. „Für dieses Vorhaben musste nichts neu erfunden werden, aber das Resultat ist etwas Neues – wir haben ein typisches MPLS-Netzwerk aufgezogen, um die Grenzen im Sport zu verschieben und die Fans noch näher an ihren Lieblingssport heranzuführen.“

Natürlich berge ein Remote-Produktionsmodell auch immer Herausforderungen. Beispielsweise ändere sich die Zusammensetzung der Ligen jedes Jahr und neue Spielstätten müssen oft innerhalb weniger Monate eingebunden werden. Aber dank der bisherigen Erfahrungen seien Dyn Media und Riedel Networks bestens aufgestellt, um dies schnell und effizient zu erledigen und weiter zu wachsen.

Die Fallstudie kann hier abgerufen werden.

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