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Login hat seine Software zur Netzwerk-Inventarisierung überarbeitet Loginventory5 mit Lizenzmanagement, Access Control und PowerShell Scripting

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Loginventory, die Inventarisierungssoftware für Windows-Netzwerke, ist nach langer Wartezeit nun in der komplett überarbeiteten Version 5 erhältlich. Das Tool bietet nun hierarchische Abfragen für Analysen, Zugriffsregelung, ein ausgefeiltes Lizenzmanagement sowie eine Schnittstelle zur Microsoft Windows PowerShell für Automatisierung und Scripting.

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Unabhängig von Größe und Standortverteilung einer Organisation sammelt Loginventory innerhalb kurzer Zeit die Daten aller ans Netzwerk angeschlossenen IP-fähigen Geräte und der installierten Software. Das Tool liest in Windows-Umgebungen sowohl lokale Administratoren und andere lokale Gruppen aus als auch Remote Desktop User. Die Inventarisierung nicht-Windows basierter Geräte wie Linux-Computer, Router, Switches und Print-Server via SNMP (Simple Network Management Protocol) wurde um nützliche Features erweitert und mit einer verbesserten Qualität ausgestattet. Die Definitionen der Printer-MIB für Netzwerkdrucker und der Entity-MIB für Switches und Router werden nun standardmäßig genutzt.

Unter der neugestalteten Oberfläche verfügt Loginventory5 jetzt über hochentwickelte Funktionen für ein verbessertes Bedienkonzept. Hierarchisch angelegte Analysen reichen ihre Filterbedingungen an Unterknoten weiter. Jeder Analyseknoten lässt sich Benutzern oder Benutzergruppen als deren Root-Knoten zuweisen und für alle Abfragen als Standardknoten wie Software-, Asset- oder Benutzerknoten darstellen.

Durch das rollenbasierte Administrationskonzept ist es möglich, den Anforderungen der User entsprechend gefilterte und speziell angepasste Ansichten auf die Loginventory-Datenbank zu erhalten. Die obere Baumstruktur mit ihren ungefilterten, vordefinierten Ansichten lässt sich so zum Beispiel vollständig ausblenden. Dieses Feature ist für Administratoren hilfreich bei der Benutzersteuerung.

Windows PowerShell Scripting

Basierend auf dem Microsoft .NET Framework 2.0 gestattet Loginventory5 jetzt auch Scripting und Automatisierung über die MS Windows PowerShell 2.0. Mit diesem Add-on können sich Administratoren in automatisierter Form und ohne Zugriff auf die Loginventory-Programmoberfläche über den Zustand bestimmter Asset-Attribute oder -Eigenschaften informieren lassen, etwa bei Lizenzverstößen. PowerShell-Befehle können über den Kommandozeileninterpreter eingegeben werden oder lassen sich als Script über die Action Pane der Loginventory-Konsole generieren.

Lizenzmanagement

Loginventory ist in Version 5 zudem mit erweiterten Möglichkeiten für ein umfassendes Management von Software-Lizenzen ausgestattet. Der Anwender kann dabei mehrere Software-Pakete zu Lizenzen gruppieren sowie den Einkauf oder die Abschaffung von Lizenzen und die zugehörigen Dokumente verwalten, zum Beispiel Wartungsverträge.

weiter mit: Erweiterte MMC-Applikation

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