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WAN der Zukunft durch KI-gestützte Netzwerktechnik? Juniper optimiert Routing mit KI und Automatisierung

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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Netzwerke werden komplexer, die Anforderungen steigen. Juniper Networks setzt auf KI-gestützte Automatisierung, um Routing-Prozesse zu optimieren, Fehler zu minimieren und die Performance zu steigern. Mit dem neuen Access Edge Router ACX7020 und erweiterten Funktionen wie Mist AI und dem LLM Connector treibt der Netzwerkausrüster autonomes WAN weiter voran.

Der Access-Router ACX7020 kann sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden und ermöglicht durch seinen kompakten Formfaktor die Installation an Orten mit begrenztem Platzangebot. (Bild:  Juniper)
Der Access-Router ACX7020 kann sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden und ermöglicht durch seinen kompakten Formfaktor die Installation an Orten mit begrenztem Platzangebot.
(Bild: Juniper)

Netzwerkbetreiber stehen vor einer doppelten Herausforderung: Einerseits steigt der Bedarf an Hochverfügbarkeit, Geschwindigkeit und Flexibilität, andererseits wächst die Komplexität durch hybride Infrastrukturen und eine Vielzahl an Protokollen. Juniper Networks begegnet diesem Dilemma mit der Weiterentwicklung seines KI-nativen Routings. Die Integration von Mist AI und erweiterter Automatisierung verspricht nicht nur effizientere Betriebsabläufe, sondern auch eine präzisere Fehleranalyse und -behebung.

KI-gestützte Automatisierung bis zum Edge

Ein Kernaspekt von Junipers Ansatz sei die tiefgehende Automatisierung durch Mist AI. Das System analysiere kontinuierlich das Routing-Verhalten, erkenne Anomalien und liefere proaktive Handlungsempfehlungen. Durch tiefere Einblicke und stärkere Automatisierung könne Mist AI die laufenden Ausgaben für Netzwerkbetreiber in bestimmten Fällen um bis zu 85 Prozent senken. Der LLM Connector erlaube darüber hinaus die Anbindung eigener Large-Language-Model-Implementierungen, wodurch IT-Administratoren komplexe Netzwerkanalysen in natürlicher Sprache durchführen könnten.

Darüber hinaus soll Juniper das WAN-Traffic-Engineering mit intent-basierten Routing-Richtlinien verbessert haben. Netzwerke sollen sich damit so konfigurieren lassen, dass sie dynamisch auf die Anforderungen der Anwendungen reagieren und Traffic optimal verteilen. Dies minimiere Latenzen und erhöhe die Resilienz des Netzwerks.

Der Access Edge Router ACX7020

Mit dem ACX7020 präsentiert Juniper einen neuen Access Edge Router, der speziell für Metro- und Kundenstandorte optimiert sein soll. Das kompakte 1-HE-Design und der erweiterte Temperaturbereich machen ihn besonders flexibel einsetzbar. Technisch biete das Modell vier Multirate-Ports (1/10/25GbE) sowie 16 Ports mit 1/10GbE und unterstütze Protokolle wie Segment Routing (SR), SRv6 und EVPN.

Ein weiteres Merkmal des ACX7020 sei die Energieeffizienz: Juniper nutze die Sleep-Funktionen von Ports, Port-Gruppen und Karten, um Module zu identifizieren und abzuschalten, die für den aktuellen Datenverkehr nicht benötigt werden. Dies könne die Energiekosten senken und Betreiber hinsichtlich einer nachhaltigen Netzwerkinfrastruktur unterstützen.

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