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Die Snom-Telefonanlage – von Freeware bis unbegrenzte Benutzerzahl

IP-Telefon-Hersteller Snom bringt eigene PBX auf den Markt

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Sicher und standardisiert

Die Software-Telefonanlagen „Yellow“ und die kostenlose Version unterscheiden sich von der „Blue“-Variante lediglich durch die Anzahl der zulässigen Benutzer. Der Funktionsumfang ist identisch. (Archiv: Vogel Business Media)

Die Anlage ermöglicht den sicheren Web-Zugang über HTTPS, die Sicherheit der Telefongespräche wird durch TLS und SRTP erreicht. Außerdem lässt sich Snom One problemlos in Umgebungen mit zahlreichen IP-Adressen einsetzen.

Anrufe in das öffentliche Telefonnetz (PSTN) lassen sich entweder über Standard-PSTN-Gateways oder über SIP-Trunking-Provider durchführen. Außedem erlaubt die Anlage den Anschluss anderer Produkte wie Fax-Geräte, vorausgesetzt sie unterstützen ebenfalls das SIP-Protokoll.

Mit Hilfe des Standards CSTA für computerunterstützte Telekommunikations-Anwendungen lässt sich das Telefonsystem vergleichsweise einfach in bestehende CRM-Systeme integrieren. Schließlich unterstützt die Software unterschiedliche Sprachen und Zeitzonen und lässt sich sowohl auf System- als auch auf Nutzerebene einstellen.

„Wir haben es immer sehr bedauert, wenn Kunden bestimmte Funktionalitäten unserer Telefone vermissten und der Grund hierfür einzig bei der verwendeten IP-Anlage lag“, erläutert Vertriebsleiter Stahl. Zwar können trotzdem jeder weiterhin wie gewohnt die hauseigenen VoIP-Telefone auf jeder auf dem offenen Standard SIP basierenden Anlage installieren.

In Italien getestet – nun in Deutschland zu haben

Aber mit Snom One gebe es jetzt eine Auswahl einfach zu installierender und auf die Endgeräte zugeschnittener Telefonsysteme. „Diese jüngste Entwicklung stellt in der Tat auch das Ergebnis der Anforderungen seitens unserer Partner und den Nutzern unserer Telefone aus den letzten Jahren dar!“

Die Softwarevarianten wurden bereits der Distribution vorgestellt und sind ab sofort verfügbar.

Die Snom Technology AG wurde 1996 in Berlin gegründet und gehört zu den Vorreitern in der Voice-over-IP-Branche. Auf der CeBIT 2000 stellte Snom das erste SIP-basierte IP-Telefon vor. Die Produkte sind für den Einsatz im Business-Bereich gedacht, für Internet Service Provider, Carrier und OEM-Kunden. Zu den jüngsten Erfolgsmeldungen in diesem Bereich gehört, dass Snom-Telefone dieses Jahr von Vodafone in das Angebotsportfolio für die Festnetzsparte aufgenommen wurden.

Innovationsagenda

Mit seinem Vertriebsnetzwerk ist Snom mittlerweile in mehr als 60 Ländern vertreten. Als Herausforderung sieht Stahl, ganz vorn zu sein, wenn es um die technischen Entwicklungen geht. Ob VPN-Anbindungen (VPN = Virtual Private Network), CTI-Lösungen (CTI = Computer Telephony Integration) oder die Anbindung an den Microsoft Office Communication Server 2007 – Snom sei immer bei den Ersten gewesen.

Das Business-Telefon „Snom 870“ kostet rund 320 Euro. (Archiv: Vogel Business Media)

So unterstützen die Endgeräte auch bereits den Standard TR-069 / TR-111. Damit können Unternehmen und öffentliche Einrichtungen beliebig viele Nebenstellen ohne Aufwand anpassen und alle Geräte gleichzeitig konfigurieren.

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