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Strategische Kooperation von Genua und Adva Network Security Integrierte L2- und L3-Verschlüsselung für sensible Netzwerke

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Die deutschen Unternehmen Genua und Adva Network Security zentralisieren das Management von Layer-2- und Layer-3-Verschlüsselung in einer integrierten Lösung für Behörden und kritische Infrastrukturen – mit BSI-Zulassung für VS-NfD und EU/NATO Restricted.

Genua wird das Netzzugangsgerät FSP 150-XG118Pro von Adva Network Security in sein Portfolio aufnehmen.(Bild:  Adva Network Security)
Genua wird das Netzzugangsgerät FSP 150-XG118Pro von Adva Network Security in sein Portfolio aufnehmen.
(Bild: Adva Network Security)

Genua und Adva Network Security sind eine strategische Kooperation eingegangen. Die beiden Unternehmen kombinieren ihre Expertise bei hochsicheren Metro- und VPN-Netzwerken, um für Kunden mit hohem Schutzbedarf ein integriertes Angebot für hohe IT-Sicherheit und Leistungsfähigkeit zu schaffen.

Dabei bringt Genua seine Erfahrung in der sicheren Layer-3-Vernetzung ein, während Adva Network Security seine Ethernet-Zugangstechnik mit Layer-2-Verschlüsselung beisteuert. Diese Kombination resultiert in einer gemeinsamen Lösung für große EU-/NATO-Kommunikationsinfrastrukturen, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik für die Übertragung von Daten der Geheimhaltungsgrade VS-NfD (Verschlusssachen – nur für den Dienstgebrauch) sowie EU/NATO Restricted zugelassen ist. Mit ihrer Kooperation zielen beide Unternehmen vor allem auf den regulierten Markt, wie Behörden, KRITIS-Unternehmen oder Gesundheitswesen.

Layer 2 und Layer 3 nahtlos integrieren

Im Rahmen der Kooperation wird Genua zunächst das FSP 150-XG118Pro von Adva Network Security in sein Portfolio aufnehmen. Das Netzzugangsgerät ermögliche bis zu 40 GBit/s verschlüsselten Datendurchsatz in Echtzeit und ergänze mit seinen Metro-Ethernet-Funktionen und der vom BSI zugelassenen L2-Verschlüsselung die Genua-Layer-3-Lösung Genuscreen zur sicheren Kommunikation via VPN. Über die derzeitige Reseller-Vereinbarung hinaus wollen Genua und Adva Network Security gemeinsam an der Weiterentwicklung dieser kombinierten Lösung arbeiten.

Im Vordergrund stehe dabei zunächst eine integrierte Konfiguration und Verwaltung der kombinierten Layer-2/Layer-3-Verschlüsselung über das Managementsystem Genucenter, die noch 2024 realisiert werden soll. Die Integration beider Technologien in ein einheitliches Managementsystem bedeute für den Endkunden eine deutlich einfachere und damit kostengünstigere Standortvernetzung in besonders kritischen Umgebungen.

Technischer Hintergrund

Für die Standortvernetzung kommen typischerweise verschiedene VPN-Technologien zum Einsatz. Mit Layer-2-VPN können beispielsweise Daten zwischen zwei Rechenzentren über verschlüsselte Ethernet-Verbindungen geschützt übermittelt werden, wobei eine vollständige Transparenz für höhere Netzschichten gewährleistet ist. Layer-3-VPN ermöglicht die sichere Übertragung einzelner Datenströme zwischen zwei Endgeräten auf IP-Basis, unabhängig von der Übertragungstechnik (z.B. DSL, Mobilfunk, WLAN). Zentrale Standorte werden üblicherweise mithilfe von Layer-2-Verschlüsselung wie der von Adva Network Security verbunden, während kleinere Standorte, Homeoffices oder mobile Nutzer sicher über die Layer-3-Technologie wie jene von Genua angebunden werden können.

Schrittweise Integration

Die technische Integration der sicheren Zugangstechnik von Adva Network Security in die zentrale Management-Lösung Genucenter werde in mehreren Schritten erfolgen. Als Schnittstelle kommt das Network Configuration Protocol (NETCONF) zum Einsatz. Neben Dashboards zur Statusanzeige stellt Genucenter objektorientierte Templates für die Konfiguration bereit. Diese Genucenter-Erweiterung erlaube die skalierbare und flexible Konfiguration der geschützten Ethernet-Verbindungen in einem bewährten Managementsystem.

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