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Von einem Hersteller. Mit einem Partner. Aus einem Guss.
Die Vorteile einer Virtualisierung kommen heute bei der KBS eindrucksvoll zum Tragen: Hochverfügbarkeit, Ausfallsicherheit oder signifikante Energieeinsparungen durch schlankere Hardware sind da nur die bekanntesten.
Die KBS hat darüber hinaus den Schritt in die neueste Gewinnzone der Virtualisierung für sich realisiert: die Desktop-Virtualisierung als optimale Lösung zur zentralen Bereitstellung Nicht-Terminalserver-fähiger Applikationen. Die Schritte von PC-Ware zu dieser Lösung waren konsequent und stringent: Nach der ausführlichen Initialvorstellung von Citrix XenDesktop folgten fünf Tage Testphase und darauf der Aufbau eines Piloten sowie die Überführung in die Produktivumgebung in gerade einmal 15 Tagen. Selbstverständlich bei unterbrechungsfrei laufendem Betrieb.
Die Möglichkeiten haben Folgen
Die PC-Ware Performance hat die KBS schnell und umfassend überzeugt. Und das so eindeutig, dass umgehend mit der Stufe zwei des Virtualisierungs-Projektes begonnen wurde. Die aufgebaute IT-Infrastruktur sollte nicht nur für virtuelle Desktops genutzt werden, sondern die bestehende Terminal Server-Umgebung in die neue XenDesktop-Infrastruktur migriert und erweitert werden. Alles aus einem Guss heißt dabei die Devise. Speziell auch unter den Aspekten der Anbindung von mobilen Nutzern und von Kleindienststellen mit maximal fünf Clients.
Hier erwies sich bereits in der frühen Testphase die reine Citrix-Umgebung wesentlich schneller als das bisherige System. Die Konsequenz: KBS und PC-Ware vollzogen in der Virtualisierung den Switch von ESX auf Citrix XenServer.
Eine besondere Herausforderung bestand dabei in der Anbindung der KBS-Kartenlesegeräte in den Kleindienststellen und in der Erkennung der Geräte auf dem virtuellen Desktop. Gemeinsam mit Citrix konnte hier durch eine Anpassung der Schnittstellenumleitung auf USB-Ebene aber eine Lösung gefunden werden.
Zeit für Menschen statt Maschinen
Im Ergebnis der Zusammenarbeit mit PC-Ware hat sich die KBS entschieden, Citrix-Lösungen weiter als zentrale Komponente der IT-Strategie im Unternehmen voranzutreiben. Dies mündete unter anderem auch in einem vermittelten Vertrag mit Citrix zum direkten 2nd Level Support. Vor allem aber nutzt die KBS beispielhaft alle Vorteile der V-Alliance, bei der Microsoft und Citrix ihre seit über 20 Jahren bestehende technologische Zusammenarbeit in einem abgestimmten Produktportfolio vereinigen. Mit der Desktop-Virtualisierung wurde bei der KBS eine Lösung implementiert, mit der auch der geplante Windows 7-Rollout für jeden Client einfacher, schneller und sicherer ablaufen kann.
Schließlich ist es die vordringlichste Aufgabe der Knappschaft-Mitarbeiter, sich um Menschen zu kümmern – und weniger um den Rechner auf dem Schreibtisch.
Über den Autor
Jörn Meyer ist Principal Consultant IT-Infrastruktur bei PC-Ware und war federführender Consultant beim KBS-Projekt
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