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Automatisierung und Änderung der Netzwerk-Architektur schmecken süß

Fünf Netzwerk-Tipps, die Kosten sparen

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3. Automatisieren, wo es nur geht!

Arbeitsintensive Netzwerkaufgaben, wie die Einrichtung und Wartung eines konvergenten Netzwerks, lassen sich automatisieren. Dies setzt wertvolle Zeit frei, die IT-Administratoren sinnvoller nutzen können.

Die Automatisierung mit einer intelligenten Software ermöglicht Unternehmen, mehr Telefone und Geräte zu verwalten, die an ein Netzwerk angeschlossen sind. Die Automatisierung des Netzwerksbetriebs kann auch helfen, Veränderungen und Erweiterungen schnell und fehlerfrei durchzuführen.

Automatisierungsfunktionen in konvergenten Netzen helfen zudem bei der Konfiguration von komplexer Quality of Service. Darüber hinaus sind sie in der Lage, IP-Telefone automatisch zu erkennen.

Die Software kann etwa nach zuvor eingerichteten Richtlinien IP-Telefone, Kameras oder WLANAccess Points beispielsweise über Nacht, an den Wochenenden oder über Feiertage herunter. Damit sinkt der Stromverbrauch dieser Geräte.

Die Administratoren sollten möglichst viel automatisieren, um schnelle, kosteneffiziente und fehlerfreie Umrüstungen, Neuinstallationen und Konfigurationsänderungen an den Endgeräten vorzunehmen. Dazu gehören die Einrichtung von Access-Control-Listen für den Fall eines Angriffs und eine Event-gesteuerte Aktivierung von Skripten direkt im Switch.

4. Nutzung integrierter Sicherheit

Ganz klar: Das Netz muss abgesichert werden. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Sicherheits-Appliances, die immer getrennt voneinander agieren, kann eine integrierte Sicherheitssoftware jedoch die allgemeine Sicherheit im Netzwerk erhöhen. Das geschieht durch die Erkennung von Ereignissen auf Netzwerkebene und die anschließende Durchsetzung entsprechender Sicherheitsrichtlinien über mehrere Netze hinweg.

Eine Netzwerklösung sollte zudem eine einheitliche Authentifizierung von Geräten über Wired- oder Wireless-Netzwerke ermöglichen, da dies den Aufwand in der Benutzerverwaltung deutlich reduziert und vereinfacht.

5. Wireless-Technologie in Betracht ziehen

Mobilität kann die Produktivität und die Kundenzufriedenheit erhöhen. Unternehmenskritische mobile Anwendungen kommen beispielsweise in Krankenhäusern, im Einzelhandel, in Fertigung und Vertrieb, in Bildungseinrichtungen, Konferenzräumen oder Büros zum Einsatz.

Generell aber sollten Netzwerk-Provider bei der Bereitstellung von Lösungen am Netzwerkrand auch Wireless LAN-Lösungen in Betracht ziehen. Sie sind einfach und ohne Kosten für die Verkabelung zu installieren.

Zudem nehmen diese Lösungen die Komplexität aus traditionellen WLAN-Installationen wie beispielsweise das unvorhersehbare Verhalten der Funkfrequenzen, die Herausforderungen bei drahtloser Quality of Service und Sicherheitsproblemen. Solche Geräte werden speziell für den Unternehmensbereich entwickelt. Sie stellen damit sicher, dass IT-Manager nicht mitten in der Nacht von mobilen Support-Aanrufen aus dem Bett gerissen werden.

Autor:

Olaf Hagemann ist bei Extreme Networks Presales Manager in Deutschland, Östrerreich und der Schweiz.

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