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7,8-Millionen-Dollar-Deal: Professional Mobile Radio kommt von Sita

Flughafen Düsseldorf setzt auf digitalen Bündelfunk

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Unterschiedliche Benutzergruppen integrierte Anwendungen

Ein weitere Vorteil des Netzes besteht laut Chies darin, dass sich verschiedene Benutzergruppen einrichten lassen, die sich etwa durch ihren Sicherheitsstatus unterscheiden. Dabei muss es sich nicht zwangsläufig um ständige Gruppen handeln. Vielmehr lassen sich ad hoc virtuelle, befristete Gruppen zusammenstellen, etwa von allen Personen, die mit einem Flug zu tun haben, zum Beispiel „LH 123“.

Chien nennt dieses Vorgehen „Flight-Oriented Dialling“. Dieses erlaubt allen Gruppenmitgliedern eine schnelle und dynamische Kommunikation, die dazu beiträgt, die Abfertigungszeiten für Flugzeuge zu verkürzen.

Dazu kommen Anwendungen für Notrufe von Flughafen-Hauptverkehrsverbindungen, Informationsabfragen von Flughafendatenbanken und Flight Information Display Systems. Denn das System stellt die zuverlässige Funkabdeckung sicher, indem es sämtliche Funkverbindungen kontinuierlich überprüft.

Bisher stand den Flughafen-Beschäftigten lediglich ein analoges Netz zur Verfügung. Das allerdings erlaubte jedoch nur punktuelle, voneinander isolierte Lösungen, erläutert der Sita-Manager. Mit Professional Mobile Radio stehe nun bald nur ein gemeinsames Funk-Netz für die Sprach- und Datenkommunikation zur Verfügung, das sich zudem in die bestehende private Telefonvermittlungsstelle (PBX) des Flughafens integrieren lasse.

Derzeit ist Sita mit der Auslieferung der Infrastruktur und der Implementierung des Netzes beschäftigt. Bis Ende des Jahres sollen jedoch bereits zwei Knoten im Einsatz sein.

Anmerkung der Redaktion: Trotz ausreichend vorhandenen Bildmaterials war eine Freigabe desselben für die Berichterstattung auf IP-Insider von der Pressestelle des Düsseldorfer Flughafens nicht zu bekommen! Begründung: Der Sinn für die Verwendung würde sich nicht erschließen.

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