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Client-Management-Suite ACMP 6.6 Erweitertes Lizenz­management mit Blick auf NIS-2

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Aagon hat seine Client-Management-Suite ACMP überarbeitet. Ein Highlight unter den Neuerungen der Version 6.6 ist laut Hersteller das erweiterte Lizenzmanagement, das Unternehmen bei der Erfüllung der EU-Initiative zur Stärkung der Cybersicherheit – NIS-2 – unterstützt.

Zu den Neuerungen in ACMP 6.6 gehören ein erweitertes Lizenzmanagement, zusätzliche bzw. optimierte Sicherheits-Features und weitere Optionen für die Software-Lizenzierung.(Bild:  Aagon)
Zu den Neuerungen in ACMP 6.6 gehören ein erweitertes Lizenzmanagement, zusätzliche bzw. optimierte Sicherheits-Features und weitere Optionen für die Software-Lizenzierung.
(Bild: Aagon)

Die zweite EU-Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit (NIS-2-Richtlinie) muss von den EU-Mitgliedsstaaten bis Oktober 2024 in nationales Recht umgesetzt werden. Um die hierfür erforderlichen Dokumentationspflichten leichter erfüllen zu können, habe Aagon das Lizenzmanagement in ACMP 6.6 optimiert: Die im ACMP Core abgelegten Inventarisierungsdaten würden nun leichter und schneller mit dem Lizenzmanagement verknüpft. Dies helfe auch beim Erstellen von Lizenzpaketen und ermögliche bei manuellen Erkennungsmustern die direkte Übernahme der Herstellerdaten sowie weiterer, sicherheitsrelevanter Informationen.

Beim OS Deployment sei ebenfalls die Sicherheit verbessert worden. So gebe es jetzt eine Lösung, wenn Windows LAPS (Local Administrator Password Solution) im Netzwerk aktiviert ist bzw. verwendet wird. Der neue OSD-Rollout-Prozess sehe vor, dass nun auch entsprechend verifizierte Nutzer das Rollout abschließen könnten und der lokale Administrator für das auszurollende System nicht erforderlich sei.

Ein weiteres neues Feature betrifft die Client Commands: Nun sei es möglich, bestimmte Client Commands gezielt über alle Jobs hinweg zu suchen und an allen Fundstellen automatisch durch neue zu ersetzen. Aagon zufolge sei dieses Feature besonders dann hilfreich, wenn etwa eine Software durch eine andere Lösung ersetzt wird.

Wesentliche Aktualisierungen gebe es zudem beim Lizenzmechanismus und beim Lizenztyp: Der Lizenzmechanismus sei so geändert worden, dass es ab sofort nur noch einen Server-Lizenz-Key pro Kunde gebe. Der Vorteil des aktuellen Verfahrens: Neue Lizenzen seien ohne zusätzlichen Import – über einen „Refresh“ nach der Generierung – sofort für den Anwender verfügbar. Mit dem neuen Lizenztyp „Subscription“ seien neben dem klassischen Produktkauf ab sofort alle ACMP-Module auf Wunsch als Subscription erhältlich.

Weitere Neuerungen in ACMP 6.6:

  • ACMP Console als MSI: Mit dem aktuellen Update sei die ACMP Console als MSI (Microsoft Installer) verfügbar und lasse sich per Client Command und entsprechenden Parametern auch „silent“ installieren.
  • WSUS-Support für ACMP CAWUM: Das neue Release biete die Möglichkeit, einen zusätzlichen lokalen WSUS für ACMP-CAWUM-Updates zu nutzen oder kaskadierende Download-Systeme zu betreiben. Dadurch könnten die Windows-Updates bereits vor der Verteilung auf Integrität und Sicherheit geprüft werden.
  • Einfachere Agentenverteilung beim ACMP Gateway: Da das Client-Zertifikat bei der Installation des Agenten über die Kommandozeile als Parameter übergeben wird, sei eine separate Verteilung der Zertifikate nicht mehr notwendig. Auch der Update-Mechanismus sei grundlegend überarbeitet worden, u.a. gebe es nun ein stabileres Agent-Update mit weniger Netzwerklast.

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