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Virtueller KI-Experte vereinfacht Netzwerkbetrieb Ericsson erweitert 5G-Portfolio für Unternehmen

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Die neue Lösung soll Verwaltung von 5G-Netzwerken durch KI-gestützte Automatisierung und Effizienzsteigerung erleichtern und personalisierte Insights liefern.

Ericsson präsentiert neuen generativen KI-Assistenten zur Optimierung des Netzwerkmanagements.(Bild:  Ericsson)
Ericsson präsentiert neuen generativen KI-Assistenten zur Optimierung des Netzwerkmanagements.
(Bild: Ericsson)

Ericsson hat heute die Einführung seines auf generativer KI basierenden NetCloud Assistant (ANA) bekannt gegeben. ANA basiert auf generativer KI und bietet Funktionen, die speziell auf die Anforderungen von Wireless-WAN-Netzwerken (WWAN) zugeschnitten sind. Ziel sei es, IT-Teams bei der Verwaltung von 5G-Netzwerken zu unterstützen und gleichzeitig Effizienz und Benutzerfreundlichkeit zu steigern.

Der virtuelle KI-Experte unterscheidet sich laut Ericsson von herkömmlichen Chatbots durch seine Fähigkeit, sowohl Text als auch grafische Inhalte zu analysieren, zu verstehen und neu zu generieren. Die Kombination von technischen Dokumentationen mit spezifischen Netzwerkdaten soll zeitraubende Prozesse automatisieren und optimieren.

Zentrale Funktionen von ANA:

  • Wissenszusammenfassung: ANA verarbeitet technische Dokumentationen und Netzwerkdaten, um personalisierte, prägnante Informationen bereitzustellen.
  • Konfigurationsunterstützung: Die KI bietet Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die Implementierung von WAN-Edge-Geräten und soll Implementierungen erleichtern.
  • Fehlersuche: Durch die Automatisierung von Diagnoseprozessen und spezifischen Handlungsempfehlungen sollen Verbindungsprobleme schneller gelöst werden können.
  • Richtlinien-Empfehlungen: Zukünftige Erweiterungen sollen die Optimierung von SD-WAN- und WAN-Bonding-Richtlinien auf Basis von Geschäftsanforderungen ermöglichen.
  • Diagrammerstellung: Künftige Versionen werden benutzerdefinierte Diagramme zur Visualisierung komplexer Netzwerkdaten bereitstellen, was potenziell die Entscheidungsfindung unterstützen könnte.

ANA ist nahtlos in Ericssons NetCloud-Manager integriert und Teil der erweiterten AIOps-Funktionen. Diese Kombination soll IT-Teams ermöglichen, die Leistung ihrer Netzwerke in Echtzeit zu überwachen und proaktiv auf Anomalien zu reagieren. Ein weiterer Vorteil liegt laut Ericsson in der vollständigen Datenhoheit: ANA wird ausschließlich in der sicheren Umgebung von Ericsson gehostet, ohne externe API-Aufrufe, was Datenschutz und Sicherheit gewährleisten soll.

Die Entwicklung von ANA ist Teil von Ericssons Strategie, innovative Technologien zur Unterstützung von Unternehmensnetzwerken bereitzustellen. Derzeit nutzen laut Ericsson rund 37.000 Unternehmen weltweit die NetCloud-Plattform von, um 2,9 Millionen Geräte zu verwalten. Ericsson plant, ANA kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die kommenden Versionen sollen noch tiefer in private 5G-Lösungen integriert werden und weitere Funktionen zur Optimierung der Netzwerkleistung bieten.

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