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WLAN-Tags und Web-Tool für die Lokalisierung von Menschen und Maschinen

Ekahau erhöht die Mitarbeitersicherheit mit Notruf-Ortung und Zweiwege-Paging

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Lokalisieren per Web-Interface

Die Web-basierte Oberfläche „Vision“ indes erlaubt es Nutzern gekennzeichnete Anlagen und Personen in Echtzeit zu orten. In Verbindung mit der Lokalisierungseinheit „Positioning Engine (EPE)“ – einer Software-gesteuerten Lokalisierungsplattform von Ekahau auf der Basis von WLAN Firmennetzwerken – können Unternehmen über jedes Internet-fähige Gerät den Echtzeit- und historischen Standort von Objekten und Personen in Gebäuden, Etagen und Räumen mit großer Genauigkeit überwachen.

Auf einer grafischen, Kennfeld-basierten Oberfläche liefert Ekahau Vision Echtzeit-Informationen, einschließlich Anlagenstandort, Zeitstempel des letzten bekannten Standorts, Standortverlauf und Ereignisverwaltung, wie Identifizierung der gesamten Ausrüstung, die innerhalb eines gewissen Zeitraums gewartet werden muss.

Die Vision-Homepage kann darüber hinaus so konfiguriert werden, dass verschiedene benutzerdefinierte Ansichten, zum Beispiel Anlagen- und Personalstandort, in grafischer Form angezeigt werden können. Das Tool funktioniert wie eine herkömmliche Desktop-Anwendung, ohne dass eine Software auf einem Client installiert werden muss. Nach Angaben des Herstellers lässt es sich auch ohne besondere technische Kenntnisse bedienen.

Ein Server für 10 Millionen Quadratmeter

Die Lokalisierung funktioniert auch noch bei 40.000 Objekten in einem Bereich von mehr als 10 Millionen Quadratmetern mit einer Rate von 800 Objekten pro Sekunde über einen einzigen Server. Die Lösungen läuft nach Herstellerangaben im Zusammenspiel mit jeder WLAN Firmenausrüstung, gleich welcher Generation oder Marke.

Zu den deutschen Anwendern von Ekahau-Technik gehört das Königin Elisabeth Herzberge Krankenhausin Berlin. Hier soll in der Psychiatrie die Sicherheit der Schwestern erhöht werden. Auch die Medizinische Hochschule in Hannover ist Kunde. Die Technik wird in der Ambulanz zur Prozessoptimierung eingesetzt. Ganz anders stellt sich der Einsatzbereich bei der Firma Hymer, Bad Waldsee dar. Hier geht es um die Prozessoptimierung in der Reisemobil- und Caravanfertigung.

Die Notruflösung etwa lokalisert in einem Bereich von 1 bis 3 Metern genau. Die dafür vorgesehenden 60 x 90 x 8,45 Millimeter großen Badges wiegen nur 48 Gramm und können zum Beispiel an Mitglieder von Rettungsteams innerhalb von Sekunden einen Notruf aussenden.

Zudem wird das Display stetig aktualisiert, eine umständliche Menü-Navigation entfällt. So können die Mitarbeiter sofort auf aktuelle Ereignisse reagieren.

In Kombination mit einem Alarm-Server der Firma AMX beispielsweise lassen sich auch Ereignisse von Brandmeldeanlagen oder Gebäudeleitsystemen mittels des Zweiwege-Paging-Dienstes problemlos analysieren, übermitteln, quittieren oder zur Eskalation weiterleiten.

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