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Service Provider – Dienstleister für Telefonie und Internet
Bis zum 01. Januar 1998 stand als Anbieter für Telefonie- und Internet-Dienste ausschließlich die Deutsche Telekom zur Verfügung. Danach wurde der Markt jedoch liberalisiert und mit Service Providern wie Vodafone, British Telecom oder Mobilcom stehen auf dem deutschen Markt heute neben der Telekom noch viele weitere Wahlmöglichkeiten.
Ein Service-Provider hat heute fast immer mehr zu bieten als Telefonie und Internetzugang. Meist umfassen die Angebote noch die elektronische Post und Bankgeschäfte. Gerade in jüngster Zeit wurden diese Angebote zudem um die Möglichkeit erweitert, über das Internet zu telefonieren. Und einer der neuesten Dienste heißt Video on Demand. Hierbei können sich Kunden Filme und TV-Inhalte genau dann herunterladen, wenn sie benötigt werden.
PC-Netze
PC-Netze sind heute überall dort zu finden, wo ein Unternehmen oder eine Organisation mehr als einen PC besitzt. Sie ermöglichen die Kommunikation der PC-Benutzer via Software und die Benutzung gemeinsamer Betriebsmittel, wie zentraler Drucker oder anderer Peripherie. PC-Netze basieren auf so genannten lokalen Netzen oder Local Area Networks. Netzen also, die auf einem beschränkten physischen Raum, z.B. einem Gebäude oder einem Campus, die PCs der Benutzer untereinander und mit leistungsfähigeren Maschinen verbinden.
Lokale Netze wurden bereits vor über 20 Jahren erfunden und für PC-Netze passende Software gibt es damit fast solange wie die PCs selbst. Wichtige Begriffe lauten hier Client und Server. Ein Server ist ein relativ gut bis sehr stark ausgestatteter Rechner, auf dem Programme laufen, die Dienstleistungen wie den Zugriff auf spezielle Speicherbereiche (Datenbanken), Drucken, Backups, Software-Fernladen und E-Mail realisieren.
Ein Client ist irgendein meist „kleiner“ Rechner, der am Arbeitsplatz steht und diese Dienste neben den anderen, lokalen Programmen nutzt. Clients und Server sind über ein lokales Netz (LAN) miteinander verbunden.
PC-Netze sind heute vielfach ein Ersatz für die Terminal-Netze der Hostsysteme, bei denen ausschließlich eine Tastatur und ein Bildschirm mit dem Server bzw. Host verbunden waren. Terminal-Systeme waren lange Zeit Standard bspw. in Banken oder Behörden. Beim Einsatz von PC-Netzen als Terminal Netz emulieren die Arbeitsplatz-PCs das einstige Terminal. Emulieren bedeutet dabei, dass die PCs die Funktionen des Terminals so nachahmen, dass der Zentralrechner (Host), nicht bemerkt, dass gar kein Terminal mit ihm verbunden ist, sondern eben ein PC.
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