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Grundlagen moderner Netzwerktechnologien im Überblick – Teil 2

Die bunte Artenvielfalt der Netze

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Mobilität und Unified Communications

Der Megatrend der letzten fünf Jahre ist jedoch die Mobilität. Angefangen hat dabei alles recht harmlos mit den Handys, die natürlich ebenfalls eine eigene Netzstruktur benötigen, um funktionieren zu können – das so genannte GSM-Netz.

Von GSM-Netzen gibt es mehrere Leistungs- und Entwicklungsstufen, die aktuell höchste installierte Stufe ist UMTS. Daneben haben sich aber auch so genannte Wireless LANs – also drahtlose lokale Netze – entwickelt, die, wie könnte es auch anders sein, wieder auf einer anderen Technologie basieren. Sie verbinden Notebooks und andere mobile Systeme mit Servern, die dann meist über drahtgebundene oder Glasfaser-Strecken Verbindungen zu den Diensten herstellen, die benötigt werden.

Netze und Dienste

Damit wird bereits recht klar, dass man prinzipiell immer zwischen Netzen und Diensten unterscheiden muss.

Netze stellen dabei immer die physische Grundlage dar. Netze transportieren Informationen in Form von Daten, also letztlich Einsen und Nullen als Bit-Ströme.

Dienste nutzen diesen Träger, um einer Menge von Benutzern Leistungen und Informationen auf einem hohen logischen Niveau anzubieten.

Ein Vergleich mit dem PC verdeutlicht die Situation: Die PC-Hardware geht mit einzelnen Bits oder Bytes um, und der interne Bus eines PCs schaufelt diese Daten hin und her. Kaum ein Anwender wäre wohl zufrieden, wenn er sich bei der Arbeit mit dem PC um diese Aufgaben kümmern müsste.

Dies erledigt das Betriebssystem, beispielsweise Windows. Es sorgt mit Hilfe von Dienstprogrammen dafür, dass mit speziellen Befehlen Datenmengen als Dateien abgelegt oder Texte ausgedruckt werden können.

Die Anwendungsprogramme schließlich nutzen die Dienste des Betriebssystems, was letztlich deren Programmierung wesentlich vereinfacht.