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Globale Telefonie unter einer Büronummer Deutsche Telefon Standard AG bringt eigenes Softphone heraus

Redakteur: Ulrike Ostler

Keine Mobilfunkgebühren, kein Roaming – nur noch Internet-Kosten verspricht die Deutsch Telefon Standard AG (DTSt). Das Unternehmen bringt ein eigenes Softphone heraus. Das „Power-Fon“ wird in Verbindung mit der virtuellen Telefonanlage „ESG-Centrex“ des Unternehmens zum weltweit mobilen Arbeitsplatztelefon.

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Auf PC oder Laptop installiert reisen das Arbeitsplatztelefon und die entsprechende Bürotelefonnummer mit den Nutzern um die Welt, sodass diese immer mit ihrer eigenen Nummer telefonieren können, sobald sie sich im Internet angemeldet haben. Ist der Computer ausgeschaltet, werden eingehende Anrufe entweder auf andere hinterlegte Mobiltelefonnummern oder einen Anrufbeantworter geroutet. So geht kein Anruf verloren.

DTSt-Vorstand Tom Little erläutert die Vorzüge seiner Lösung: „Der große Vorteil dieser Lösung, gerade für ‚mobile Unternehmen‘, besteht darin, dass sowohl bei eingehender als auch bei abgehender Telefonie statt hoher Mobilfunk- oder Roaming-Kosten lediglich solche für die Internet-Nutzung anfallen. Wir haben Beispielfälle, bei denen die Einsparungen im Mobilfunkbereich die gesamten Kosten für unsere Telefonanlage kompensieren.“

So zeigten sich „Skaleneffekte“, die sich durch die zentrale Bereitstellung der Telefonanlage und den vollständigen Wegfall von Service- und Wartungsverträgen ergäben.

Angst vor Sicherheitsrisiken in der Internet-Telefonie brauchten die Nutzer dennoch nicht haben; denn die Anbindung an die virtuelle Telefonanlage erfolge über gesicherte Internet-Leitungen.

Das Mainzer Unternehmen richtet sein Angebot an netzbasierten Telefonanlagen hauptsächlich an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Dabei kann jeder Anwender über einen Internet-Browser alle Telefonfunktionen selbst einstellen und bedienen.

Der Anteil der Nutzer von netzbasierten Telefonanlagen, bei denen weder Wartungs- noch Schulungskosten entstehen, wird nach Einschätzung diverser Analysten in Europa bis 2010 auf etwa 20 Prozent des gesamten Telekommunikations-Volumens ansteigen.

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