Mobile-Menu

Rollout-Strategien

Deployment-Möglichkeiten für Windows Vista

Seite: 2/4

Firmen zum Thema

Deployment – Automatisierte Verfahren

Automatisierte Verfahren ermöglichen eine unbeaufsichtigte Installation. Hierbei wird nicht nur Zeit gespart, es werden auch mögliche Eingabefehler vermieden. Auch braucht das ausführende Personal nicht speziell geschult zu sein. Im Idealfall benötigt der Assistent nur eine DVD oder/und einen Memory-Stick.

Für die Masseninstallation von Windows gibt es zwei grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten: die normale Installation mit einem Script und die Installation mittels Image. Beide Möglichkeiten besitzen ihre Vor- und Nachteile. Die unbeaufsichtigte Installation per Script ist Hardwareunabhängig, einfach auszubauen und gut nachvollziehbar. Leider ist die Installationsdauer recht lang. Die imagebasierte Installation ist dagegen zwar schnell aber auch sehr hardwareabhängig, benötigt eine aufwändige Pflege und ist schwer nachzuvollziehen.

Bildergalerie

Da Microsoft in den Anfängen von Windows NT den Markt der Masseninstallation etwas stiefmütterlich behandelt hat, gibt es für diese Aufgabe einige erfolgreiche Produkte anderer Herstellern. Microsoft hat diesbezüglich nur einige unvollständige Tools herausgebracht, die im Laufe der Jahre immer wieder verbessert wurden.

Mit der Einführung von Windows 2000 und XP war jedoch bereits eine deutliche Verbesserung in diesem Bereich spürbar. Der Windows XP Setup Manager lieferte eine Antwortdatei, die als Parameter dem Installationsprogramm angehängt wurde. In der Antwortdatei waren alle Informationen, Namen, Keys, Ländereinstellungen und Einstellungen spezieller Hardware integriert. Weiterhin konnte man mit Systems Management Server (SMS) Updates und zusätzliche Software installieren. Neue Rechner konnten zudem mit RIS (Remote Installation Services) installiert werden. Imaging-Tools von Microsoft gab es jedoch noch nicht.

Mit Windows Vista ändert sich diesbezüglich jedoch einiges. Vergessen kann man nun endlich den Setup Manager und das Notepad, um die Antwortdatei zu bearbeiten. Stattdessen gibt es jetzt den Windows System Image Manager. Das gute alte DOS existiert ebenfalls nicht mehr! An diese Stelle tritt nun das Windows PE. Die Remote Installation Services (RIS) werden durch die Windows Deployment Services ersetzt. Und schließlich fällt auch der Startbefehl winnt32.exe (32-Bit) bzw. winnt.exe (für DOS) weg. Wie jedes andere Installationsprogramm heißt es nun auch bei der Vista-Installation setup.exe (oder es wird ein Image verwendet).

weiter mit: Vista installieren

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2001645)