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Schnelle Router und Einschübe, einfaches Management und Upgrade

Brocade öffnet den Weg in eine konvergente 100-GbE-Zukunft

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Das Unified Management für konvergente Netze

Bedeutsamer als jede Hardware ist für viele Analysten das Management virtualisierter und konvergierter Netze. Brocade bringt nun mit der Software Brocade Network Advisor (BNA) eine Plattform auf den Markt, die diesem Anspruch genügen soll.

Wie Brocade-Manager Schrader erläutert, gehen in diesem Produkt zwei bisher getrennt entwickelte, vermarktete und genutzte Netzwerk-Management-Werkzeuge auf: der „DC Fabric Manager“, die aktuelle Version ist die 10, und „Ironview“.

BNA kommt in der Version 11 auf den Markt. Schon das zeige an, dass Kunden des DC Fabric Manager quasi ein Upgrade auf ihre SAN-Management-Suite bekommen. Auch Ironview-Kunden erhalten als Upgarde BNA. Wollen die Managment-Kunden jedoch die jeweiligen Erweiterungen nutzen, müssen sie entsprechende neue Lizenz-Verträge abschließen.

Dann allerdings lassen sich über eine Plattform Fibre Channel, Fibre Channel over Ethernet (FCoE), Wireless, Ethernet Switching sowie Multiprotocol Label Switching (MPLS) Netzwerke überwachen und steuern. Die Software visualisiert, managt und überwacht Brocade-Netzwerkportfolio, inklusive IP/MPLS Router wie den neuen MLXe, Ethernet Switches, Application Delivery Controller, Wireless LAN sowie FC SAN und FCoE Switches.

BNA-Funktions-Übersicht

Role-Based Access Control (RBAC) soll dabei ein fein abgestimmtes Management der Ressourcen im Netzwerk und detaillierte Prüfung von Veränderungsprozessen bieten. Einheitliche Anwenderfunktionen für unterschiedliche Netzwerke lassen Unternehmen dann den Schritt in Richtung Konvergenz (FCoE, kabelgebunden/kabellos, VoIP und Unified Communications) tun, wenn sie es für richtig halten. Zugleich ist die Lernkurve für Administratoren beim Übergang zu den neuen Technologien äußerst gering.

Durch proaktives Überwachen des Netzwerks, Traffic- und Fehleranalyse, Change Management sowie richtlinienbasierte Beseitigung von Störungen lassen sich Ausfallzeiten des Netzwerks verringern und die Sicherheit erhöhen. Ein regelbasiertes System erlaubt beispielsweise automatisch ausgelöste Aktionen wie vordefinierte Skripts und Benachrichtigungen per E-Mail oder SMS. Das Tool lässt sich so konfigurieren, dass es automatisch den Support informiert, noch bevor ein Ereignis den Betrieb beeinträchtigen kann.

Das Netzwerk-Management nimmt auch Einfluss auf die Bereitstellung von Applikationen. So lässt sich die Performance anwendungsbezogen messen und bestimmen, um Service Level Agreements (SLAs) durch Überwachung des Netzwerks, Automatisierung und Richtlinienverwaltung zu managen. So werden Quality-of-Service-Konfigurationen (QoS) auf Host-Basis oder Basis einer virtuellen Maschine unterstützt. Ein Monitoring in allen Netzen hilft bei der Lokalisierung von Engpässen.

Die Eingliederung ins Orchester

Das Netzwerk-Management von Brocade überwindet damit Managemet-Silos auf der Netzwerkebene, doch erst eine Einbindung in so genannte „Orchestrierungs-Tools“ sorgt für den Überblick über die gesamte IT-Landschaft. Standard-basierte APIs sorgen für die Anbindung von Server-, Storage-, Virtualisierungs-Management und Datacenter-Orchestrierung. Dies ist unter anderem bei „VMware vCenter“, „Microsoft System Center Operations Manager“ (SCOM), „IBM Tivoli Storage Productivity Center“ (TPC) und „IBM Systems Director“ möglich.

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