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Schnelle Router und Einschübe, einfaches Management und Upgrade

Brocade öffnet den Weg in eine konvergente 100-GbE-Zukunft

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Mehr Leistung zwischen den Netzen und im Router

Doch insbesondere in den Verbindungen zwischen Subnetzen kommt es zum Phänomen „Oversubscription“. Die Verbindung über Router, beispielsweise durch das Spanning TreeProtokoll, kann nicht dieselbe Bandbereite zur Verfügung stellen, wie in den Subnetzen.

Außerdem können auch die heutigen Router selbst zwar schnelle Verbindungen annehmen, aber intern kaum in derselben Geschwindigkeit und Breite verarbeiten.

Brocade adressiert diese Probleme mit den 100-GbE-Blades und den MLXe-Chassis. So geht es etwa darum, dass weniger Equipment für Vereinfachung sorgt, die Betriebskosten sinken lässt und erlaubt, deutlich mehr Datenverkehr auf einer einzigen Routing-Plattform zu transportieren.

MLXe offeriert in der Backplane eine Verdoppelung der Bandbreite: 15,36 Terabit pro Sekunde sind nun möglich, 480 Gigabit pro Sekunde beträgt die Half-Slot-Kapazität.

Das bedeutet laut Schrader die neunfache Kapazität eines vergleichbaren Roters des Wettberwerbs. Rund 4.8 Milliarden IP-Packages pro Sekunde schleust das System durch. Bei den Wettbewerbern sind es zum Teil weniger als die Hälfte.

Die Größte MLXe-Ausführung bietet bis zu 32 Ports mit 100 GbE Wire-speed (oder 32 100 GbE). Zugleich erlaubt das System, das für Service Provider und Rechenzentrumsbetrieber gedacht ist, eine höhere Dichte (256) 10-GbE-Wire-Speed.

Multi-Cassis-Trunking

„Bei Nortel abgeschaut“, wie Schrader formuliert, ist das Multi-Chassis-Trunking. Dabei werden mehrere 100-GbE-Leitungen zu einer dicken Leitung zusammengefasst. Es entstehen Trunks, die mehrere Terabit pro Sekunde bewältigen können und eine einzige Routing-Plattform. Diese Kapazität und zugleich Vereinfachung wird heute hauptsächlich von Service-Providern nachgefragt.

Service Provider können mehrere Ports in einer einzigen logischen Verbindung nutzen, um die Bandbreite zu steigern und den Managementaufwand zu senken. Mit dieser Technologie lassen sich mehr als eine halbe Million hochauflösende Videos über eine einzige gemanagte Verbindung streamen – bei der doppelten Betriebseffizienz vergleichbarer Angebote und zu sehr viel niedrigeren Kosten. Infolge dessen können Service Provider profitabler arbeiten und ihren Kunden High-Performance Breitbandkonnektivität und Services zu einem bezahlbaren Preis liefern.

Außerdem sind die MLXe-Modelle mit einer Kühlung ausgestattet, die den Luftstrom wie bei Servern von vorne nach hinten durch das Gehäuse führt. Die Actice/Active-Links sind gleichermaßen aktive, erlauben jedoch gleichzeitig Ausfallsicherheit; Non-Stop Networking ist hier das Stichwort.

weiter mit: Das Unified Management für konvergente Netze

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