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Die individuell richtige Strategie
Anders verhalte es sich bei Finanzinformationen, bei denen Berechnungen auf Vortagsdaten gegebenenfalls sogar unbrauchbar seien. Statt auf den großen konzeptionellen strategischen Entwurf setzen operative Konzepte also auf die bessere Vernetzung von Geschäftseinheiten – und zwar dort, wo es tatsächlich Sinn macht.
Wie sich das komplexe Themengebiet aus Sicht eines Systemintegrators am besten handhaben lässt, erläutert Jan-Henrik Fischer von Trivadis: „Operative BI-Systeme sind fallweise zu beurteilen, ein großer konzeptioneller Wurf ist sicher häufig der ineffizientere Ansatz – anders als bei einem Enterprise Data Warehouse Konzept.“
Via Datenintegrations- und SOA-Technologien seien aber sinnvolle operative Ergänzungen dieser zentralen Architektur mit vertretbarem Aufwand umsetzbar. Dazu gelte es, die relevanten Fachabteilungen umfassend einzubinden. „Dies geschieht am besten durch klare Begrifflichkeiten, Kostentransparenz und strukturierte Assessments bei der Informationsbedarfsaufnahme“, bilanziert der Experte von Trivadis.
Für Netzwerkspezialisten im Unternehmen gilt es in diesem Prozess nach Auffassung von Henrik Fischer eine Vielzahl von Punkten im Auge zu behalten. Wie bei jedem neuen System, das hohe Anforderungen etwa an Kriterien wie Skalierbarkeit, Performance, Durchsatz, Sicherheit, Verlässlichkeit, Failover oder die Verfügbarkeit stelle, gelte es mit Hilfe von Informationsbedarfsanalysen die Rahmenbedingungen rechtzeitig zu identifizieren, um auf dieser Basis das Gesamtsystem möglichst passgenau zu konzipieren.
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