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Release 2022 R2 der Baramundi Management Suite Baramundi rückt Endanwender in den Fokus

Von Bernhard Lück

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Mit dem Release 2022 R2 seiner Baramundi Management Suite (BMS) nimmt der Softwarehersteller neben den Endgeräten auch verstärkt die Endanwender in den Blick. Hierfür erhielt die Unified-Endpoint-Management-Lösung (UEM) u.a. das neue Modul Argus Experience.

Das Modul Argus Experience erfasst auffällige Endgeräte und auffällige Software.
Das Modul Argus Experience erfasst auffällige Endgeräte und auffällige Software.
(Bild: Baramundi)

Die BMS 2022 R2 soll Administratoren und Endanwendern gleichermaßen den Alltag erleichtern. Das Modul Argus Experience sowie neue Features für Argus Cockpit, Verbesserungen bei der Automatisierung und eine ITIL-4-Zertifizierung für das Baramundi Ticketing System sollen für reibungslose Abläufe sorgen.

Argus Experience

Bei Funktionsstörungen der IT-Infrastruktur droht eine Ticketflut frustrierter Endanwender. Baramundi Argus Experience (BEX) könne Unternehmen dabei unterstützen, dass es nicht dazu kommt. Mithilfe des Moduls könnten IT-Admins Störungen und Probleme bereits erkennen, bevor sie akut werden – für eine nachhaltig verbesserte Zufriedenheit auf Endanwenderseite. Durch eine intelligente Erfassung, Visualisierung und Bewertung von Experience-Daten sei es möglich, die Ursachen von IT-Problemen effizient zu beheben und das Aufkommen operativer End-User-Tickets zu reduzieren.

User und Umgebungsverwaltung beim Argus Cockpit

Mit dem Baramundi Argus Cockpit (BAC) könnten IT-Admins relevante Daten ihrer IT-Umgebung überall und jederzeit im Blick behalten und bei Auffälligkeiten schnell reagieren. Managed Service Provider (MSP) seien dadurch in der Lage, mehrere unterschiedliche Kundenumgebungen innerhalb einer Oberfläche zu beobachten. Mit dem Release 2022 R2 lasse sich jetzt nicht nur eine Vielzahl an Umgebungen noch einfacher konfigurieren, es könnten auch Rollen und Zugriffsrechte für User präzise definiert und Umgebungen zugeordnet werden. Da Argus Cockpit und Argus Experience die gleiche technische Basis verwenden, könnten IT-Admins auch dort Umgebungen, zugehörige Benutzer und Rollen verwalten – und z.B. dem CISO eingeschränkten Zugriff auf die BAC-Reportings erlauben oder IT-Managern einen nur lesenden Zugriff auf Statistiken, ohne dass diese Benutzerkonfigurationen verändern können.

Erweiterte Automationsoptionen

Zu den Verbesserungen im Bereich Automatisierung zählt die neue Freitextsuche im Automation Studio, mit der Passagen sowohl innerhalb der Skripte als auch darin eingebettete Skripte gefunden werden können, so Baramundi. Bei den Filterfunktionen über universelle dynamische Gruppen sei der Funktionsumfang erweitert worden. Dadurch sei es jetzt möglich, automatische Jobzuweisungen über alle unterstützten Betriebssysteme zu definieren. Die mit dem jetzigen Release erweiterten benutzerdefinierten Befehle könnten nun für alle Endpunkttypen eingestellt und freigegeben werden. Admins seien damit in der Lage, Kommandos neben Windows auch auf Android, iOS, macOS und Linux direkt aus dem BMC aufzurufen. Sie könnten auf diese Weise z.B. Anwendungen starten oder Attribute aus der Inventur auszulesen, wie etwa IMEI, Seriennummer oder die Unique Device ID.

ITIL-4-Zertifizierung für das Baramundi Ticketing System

Das Baramundi Ticketing System (powered by Omninet) sei jetzt mit dem unabhängigen Gütesiegel von Serview Certified Tool nach ITIL 4 zertifiziert. Das Modul biete Anwendern ohne großen Konfigurationsaufwand Incident Management, Service Request Management, Problem Management, Change und Knowledge Management nach industrieweiten Best-Practice-Standards.

Weitere Neuerungen

Laut Hersteller unterstützt die BMS 2022 R2 neben der klassischen Windows-Server-Installation nun auch Windows Server Core. Das Baramundi-OS-Customization-Tool biete jetzt spezielle Einstellungen für Windows 11, u.a. die Startmenü-Positionierung, Widgets und Icons ein- und ausblenden und definierte Fensterpositionen nach Ruhezustand. Auch die aktuellen OS-Versionen Android 13, iOS 16 und macOS 13 könnten ab sofort mit der BMS verwaltet werden. Mit dem Baramundi License Management sei es nun möglich, Objekte mit eigenen Variablen anzureichern – für eine größere Transparenz im Lizenzgeschehen.

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