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Energie sparen im großen Stil
Denn auch Energie-Effizienz hat sich Avaya auf die Fahnen geschrieben. Während es bisher hauptsächlich darum gegangen sei, die Netzwerk-Geräte selbst möglichst energiesparend zu bauen, gehe es jetzt verstärkt um ein Energie-Management, so Herden.
Dann lassen sich IP-fähige Endgeräte, etwa IP-Telefone ausschalten, sodass sie nicht einmal Standby-Versorgung benötigen. „Das ist vergleichbar mit dem Effekt, den ein Dimmer auf die Helligkeit hat, erläutert der Avaya-Manager. „Das Netzwerk lässt sich quasi dimmen.“ In Zukunft werde es eine Energie-Analyse geben. Mit deren Hilfe ließen sich dann Regeln erstellen, was wann wie und wo mit Strom versorgt werden müsse – Notfälle eingerechnet.
Ähnliches planen auch andere Netzwerk-Infrastrukturanbieter, genauso wie die Unterstützung von 10, 40 und 100 Gigabit-Ethernet im Rechenzentrum. Kürzlich stellte Avaya die „Virtual Service Platform 9000“ (VSP 9000) vor. Sie passt in die „Ent-to-End Architektur, die Avaya auch im Campus LAN und WLAN aufbauen will.
Virtual Service Fabric
„Virtual Enterprise Network Architecture“ (VENA) lautet die Firmenbezeichnung für die „Virtual Service Fabric“. Sie basiert im Wesentlichen auf dem IEEE-Standard 802.1aq „Shortest Path Bridging“.
Der Standard wurde auf einer Techologie für Provider entwickelt, die von Avaya stammt, und soll mehr Transparenz in die Netze bringen. Voraussetzung ist ein Fehler-toleranter, sich selbst wahrnehmender Core.
SPB und seine Erweiterungen eliminieren die Notwendigkeit verschiedener Overlay-Protokolle. Im Core wird nur ein einziges Ethernet-Link-State-Protokoll genutzt.
weiter mit: Avaya setzt auf SPB, nicht auf TRILL
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