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Privates 5G für industrielle Fertigung Airbus digitalisiert Hamburger Werk mit Ericsson-5G

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Airbus setzt am Standort Hamburg auf ein privates 5G-Netz von Ericsson. Die Lösung soll Automatisierung, Rückverfolgbarkeit und Effizienz steigern – und dient als Blaupause für Werke weltweit.

Ericsson und Airbus starten mit einem privaten 5G-Netz im Hamburger Werk den globalen Roll-out der vernetzten Fertigung.(Bild:  Airbus)
Ericsson und Airbus starten mit einem privaten 5G-Netz im Hamburger Werk den globalen Roll-out der vernetzten Fertigung.
(Bild: Airbus)

Airbus und Ericsson haben am Hamburger Produktionsstandort ein privates 5G-Netz in Betrieb genommen. Es sei der erste Schritt einer globalen Digitalisierungsinitiative, die auch Standorte in Toulouse, Spanien, Großbritannien, den USA und Kanada umfassen soll.

Zum Einsatz kommt „Ericsson Private 5G“, eine Lösung, die laut Unternehmen hohe Zuverlässigkeit, Sicherheit und Performance kombiniere. Besonders betont wird die integrierte Infrastruktur-Automatisierung, die eine schnellere Implementierung ermöglichen und die Skalierung über mehrere Standorte erleichtern soll. Die modulare Architektur und API-gesteuerte Schnittstellen wurden auf die spezifischen IT- und Sicherheitsanforderungen von Airbus zugeschnitten.

In Hamburg will Airbus die 5G-Infrastruktur nutzen, um Fertigungsprozesse weiter zu vernetzen – etwa durch Echtzeit-Qualitätskontrolle, kollaborative Robotik und IoT-basierte Anlagenverwaltung.

„Unser Ziel ist es, alle unsere industriellen Netzwerke auf 5G umzustellen, um eine einheitliche, äußerst zuverlässige Konnektivität vom Arbeitsplatz der Bedienenden bis zur Flugzeugkabine zu gewährleisten. Diese Einführung beschleunigt Projekte in den Bereichen 3D-Simulation, Augmented Reality, verbesserte Rückverfolgbarkeit von Teilen und vorausschauende Wartung unserer Anlagen. Die durch diese Architektur ermöglichte Standardisierung und Skalierbarkeit ermöglicht es uns, die Lösung problemlos auf weitere Standorte in Europa und weltweit zu übertragen.“

Airbus nutzt das Netz als technologische Basis, um Fertigungsdaten, Maschinen und Mitarbeitende in einem Echtzeit-Ökosystem zu verbinden. Perspektivisch wollen beide Partner ihre Kooperation auf künftige Themen wie die vernetzte Flugzeugkabine, 6G und nicht-terrestrische Netzwerke (NTN) ausweiten.

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