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Endpoint-Management / UEM-Release Aagon bringt ACMP 6.9

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Version 6.9 der Unified-Endpoint-Management-Plattform ACMP führt neue Steuerungs- und Sicherheitsmechanismen ein: dedizierte Wartungsfenster, Boot-Templates für Notfallszenarien, erweiterte Schwachstellen-Transparenz und Verbesserungen quer durch Client-Management- und Update-Modul.e

Aagon veröffentlicht ACMP 6.9. Das UEM-Update bringt Wartungsfenster, neue Boot- und Recovery-Optionen sowie erweiterte Transparenz im Schwachstellenmanagement für hybride IT-Umgebungen.(Bild:  Aagon)
Aagon veröffentlicht ACMP 6.9. Das UEM-Update bringt Wartungsfenster, neue Boot- und Recovery-Optionen sowie erweiterte Transparenz im Schwachstellenmanagement für hybride IT-Umgebungen.
(Bild: Aagon)

Aagon hat die neue Version ihrer UEM-Plattform ausgerollt: ACMP 6.9 kommt mit Ergänzungen in mehreren Kernmodulen der Plattform. Die Neuerungen zielen darauf ab, IT-Betrieb und Risikosteuerung in hybriden Umgebungen transparenter und kontrollierbarer zu machen.

Das Wartungsfenster der Version ACMP 6.9 – eine neue Funktion im ACMP Core(Bild:  Aagon)
Das Wartungsfenster der Version ACMP 6.9 – eine neue Funktion im ACMP Core
(Bild: Aagon)

Das zentrale Client-Management-Feature sind dedizierte Wartungszeitfenster. Administratoren können wiederkehrende oder einmalige Zeitblöcke definieren, innerhalb derer potenziell systemverändernde Jobs ausgeführt werden dürfen. Jobs, die außerhalb der festgelegten Wartungsfenster liegen, werden blockiert – es sei denn, sie sind explizit autorisiert, die Fenster zu ignorieren. Durch diese zeitliche Steuerung soll sich die Serverlast planen und unbeabsichtigte Änderungen in Produktivphasen vermeiden lassen.

Im OS Deployment-Bereich bringt ACMP 6.9 zwei Erweiterungen: erstmals sollen sich über das Netzwerk Custom Boot-Images (beispielsweise Linux-Live-Systeme oder Rescue-Umgebungen) starten lassen, und mit neuen Wipe-Boot-Templates Diskpart-Skripte zentral ausgerollt werden können, um Datenträger gezielt zu löschen. Zusätzliche UUID-basierte Identifikation im Network Boot Service verbessert die Zuordnung von Boot-Jobs zu Endpunkten. Bestehende Bootimages lassen sich nun direkt über eine neue Rebuild-Funktion aktualisieren.

Das Schwachstellenmanagement erhielt ebenfalls tiefere Funktionen: Jeder Schwachstelle wird nun eine historische Dokumentation zugeordnet – inklusive Erst- und Letztauftreten sowie Wiederholungen. Ausschlüsse müssen mit einer Begründung versehen werden, die zusammen mit Benutzer- und Zeitstempel gespeichert wird. Schwachstellen-Reports lassen sich im ACMP-üblichen Stil als Pivot-ähnliche Tabellen bearbeiten, gruppieren und weiterverarbeiten.

Weitere Erweiterungen: ACMP ist jetzt über den Azure Marketplace verfügbar, das Web Interface des Helpdesk wurde für unterschiedliche Bildschirmgrößen überarbeitet, und Defender-Management konnte an aktuelle Windows-ASR-Richtlinien angepasst werden.

Im Zuge der Produktpflege wird der ACMP Command Launcher abgekündigt, und der Online Package Manager (OPM) wird entfernt; Nutzer müssen auf das integrierte Managed-Software-Modul migrieren. Zudem prüft der Installer nun automatisch das SQL-Server-Kompatibilitätslevel, um Probleme im Betrieb zu minimieren.

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