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3. XPs Benutzeroberfläche wurde anfänglich stark kritisiert

Auch das Standard-Hintergrundbild von XP erinnerte stark an die grünen Wiesen, auf denen die infantilen Fernseh-Zwerge herumtollten. Deshalb gab es die Möglichkeit, anstelle der bunten XP-Oberfläche auf die klassische graue, von Windows 95/98 und NT gewohnte Ansicht umzuschalten.
4. Windows XP war ein Speichermonster
Mit Windows XP gelang es Microsoft erstmals, ein Betriebssystem auf Basis des NT-Kernels auch bei Privatanwendern populär zu machen. In den Jahren zuvor gab es eine Zwei-Klassen-Gesellschaft: Auf den Rechnern, die zuhause eingesetzt wurden, lief in der Regel die Windows-9x-Reihe, die auf dem alten MS-DOS basierte, während auf Business-PCs die Abkömmlinge des in den neunziger Jahren entwickelten Windows NT installiert waren.
Dies lag daran dass Home-PCs damals in der Regel mit preiswerterer Hardware ausgestattet waren, als dies bei Business-Boliden der Fall war. Zudem waren auf Windows 95 und 98 viele Computerspiele lauffähig, die ursprünglich für MS-DOS-Rechner konzipiert waren.
Während sich aber Windows 95/98 mit 16 MegabyteHauptspeicher begnügten, war der Speicherhunger von XP beträchtlich. 64 MB waren das offizielle Minimum, 128 MB galten als „empfohlene“ Speicheranforderung. Aber die Praxis zeigte, dass die Arbeit mit Windows XP erst ab 512 MB einigermaßen flüssig vonstatten ging. Deshalb begann sich XP bei Privatanwendern auch erst durchzusetzen, als die PC-Hersteller Rechner mit der entsprechenden Speicherausstattung zu einigermaßen günstigen Preisen auf den Markt brachten.
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