Fabric Networking erobert neue Anwendungsgebiete[Gesponsert]

5 Irrtümer rund um Network Fabrics

| Autor: Olaf Hagemann

In Sachen Netzwerk-Fabics halten sich zahlreiche Mythen – doch die Wahrheit sieht anders aus.
In Sachen Netzwerk-Fabics halten sich zahlreiche Mythen – doch die Wahrheit sieht anders aus. (Bild: © carloscastilla - stock.adobe.com)

Fabric Networking hat durch technische Fortschritte und neue Einsatzmöglichkeiten stark an Interesse gewonnen – und das nicht nur bei Rechenzentrumsbetreibern. Allerdings kursieren in Sachen Fabric Networking immer noch einige Fehleinschätzungen. Eine Richtigstellung.

Fabric Networking ist keine neue Technologie. Es gibt das Konzept bereits seit 2011/2012. In letzter Zeit hat das Interesse an den Einsatzmöglichkeiten von Fabrics jedoch stark zugenommen. Neben dem traditionellen Einsatzgebiet im Rechenzentrum breiten sich Fabrics-Lösungen nun immer stärker auch in anderen Bereichen komplexer Unternehmensnetzwerke, so genannter Campus Netzwerke, aus. Aber auch die Technologie selbst hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt.

Gerade in Hinsicht auf die vielen neuen Anwendungsbeispiele und Einsatzmöglichkeiten lohnt es sich daher, einige weit verbreitete Annahmen in Bezug auf die Fabric-Technologie genauer unter die Lupe zu nehmen. Olaf Hagemann, SE Director DACH beim Netzwerkspezialisten Extreme Networks, stellt fünf gängige Fehleinschätzungen richtig:

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1. Fabrics sind nur für Rechenzentren geeignet

Längst nicht mehr: In den letzten fünf bis sechs Jahren war der häufigste Anwendungsfall, den Network Fabrics ursprünglich lösen sollten, die Ausdehnung von Layer-2-VLANs auf Subnetze für VM-Migrationen und -Mobilität. Mittlerweile gibt es jedoch weit mehr Anwendungsfälle für Netzwerkstrukturen, die sich auf viele Bereiche von Unternehmensnetzwerken erstrecken. Beispiele hierfür sind Netzwerkautomatisierung, Zero-Touch-Provisioning, vereinfachte Netzwerksegmentierung und sogar Hochleistungs-Multicast-Szenarien ohne die Verwendung komplexer PIM-Protokolle.

2. Fabrics erfordern einen Netzwerkprogrammierer vor Ort

Nicht unbedingt: Es gibt im Markt verschiedene Arten von Netzwerkstrukturen, die unterschiedliche Arten von Benutzern ansprechen.

Einige Anwender schätzen die Einfachheit von Plug-and-Play, da sie nur über ein kleines IT-Team verfügen und nach einer einfach zu implementierenden und leicht zu verwaltenden Lösung suchen. Sowohl Extreme VCS Fabric für Rechenzentren als auch Fabric Connect für Campus Netzwerke sind für diese Arten der Bereitstellung geeignet.

Bei anderen Anwendungsbeispielen ist das ausschlaggebende Kriterium vor allem die Offenheit und Programmierbarkeit der Technologie. Nutzer suchen hier beispielsweise nach einer Fabric-Lösung für ihr Rechenzentrum, die sie einfach anpassen und in ihre bestehende Lösungswelt mit Tools und Cloud-Angeboten integrieren können. Für diese Art von Anwendungen sind Lösungen wie Extreme IP Fabric besonders gut geeignet – und auch ein Mitarbeiter mit Programmierkenntnissen empfiehlt sich an dieser Stelle.

3. Fabrics basieren ausschließlich auf Netzwerk-Overlays

Nicht immer: Auch hier kommt es auf die jeweilige Fabric-Technologie an. Fairerweise muss man sagen, dass die überwiegende Mehrheit der Campus-Fabric-Lösungen aus Overlays besteht. Mit Extreme Fabric Connect gibt es aber auch mindestens eine Fabric-Lösung, die das Netzwerk tatsächlich strafft und die Anzahl der Netzwerkprotokolle auf ein einziges reduziert. Damit ermöglicht die Lösung einen extrem einfachen Plug-and-Play-Einsatz – ein Kriterium, das immer wichtiger wird. Da die Ansprüche an Netzwerke bedingt durch IoT, Mobilität und Echtzeitanforderungen sowie durch die ständig wachsende Cyber-Bedrohung immer komplexer werden, trägt jede Vereinfachung dazu bei, die Arbeitslast der Verantwortlichen zu senken und einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen.

4. Fabrics sind nur für kabelgebundene Geräte geeignet

Nicht alle: Extreme Networks vereinheitlicht den kabelgebundenen und kabellosen Zugriff durch eine einzigartige Architektur, die auf Fabrics basiert. Sie ist zudem richtlinienfähig und deckt den Einsatz vom Kern bis zum kabelgebundenen bzw. bis zum WLAN-Zugang ab.

Damit entsteht ein einzigartig leicht zu verwaltendes und konsistentes Netzwerk. Es ermöglicht nicht nur die Plug-and-Play-Bereitstellung von Access Points, sondern auch ein dynamisches und automatisches Hinzufügen von Nutzern sowie IoT-Geräten zum entsprechenden Fabric-aktivierten Dienst – unabhängig davon, von wo sich die Nutzer verbinden.

5. Fabrics sind entweder L2- oder L3-zentrisch

Nicht zwangsläufig: Extreme liefert sowohl für den Enterprise Campus als auch für das Rechenzentrum eine Fabric-Technologie, die volle Unterstützung für Layer-2- und Layer-3-Funktionalität bietet. Fabric Connect, basiert auf einer verbesserten Form des „Shortest Path Bridging“, einem der wenigen Protokolle, die von IEEE und IETF gemeinsam standardisiert werden. Neben der Bereitstellung von skalierbaren L2-Diensten, bietet es auch integrierte VRF-Technologien sowie skalierbare, leistungsstarke IP-Multicast-Funktionen.

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Die Vorteile von Campus Fabrics im Video

Nach kurzer Registrierung bei Extreme Networks können Sie sich im gemeinsam mit IP-Insider aufgezeichneten Webinar detailliert über die Vorzüge einer automatisierten Campus-Fabric-Netzarchitektur informieren.

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