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WLAN für die Industrie mit Wi-Fi 7 Zyxel stellt industriellen Wi-Fi-7-Access-Point vor

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Mit dem IAP500BE bringt Zyxel Networks ein robustes WLAN-Gerät auf den Markt. Es basiert auf dem neuen Standard Wi-Fi 7 und soll auch in Fabrikhallen oder Lagerumgebungen schnelle, stabile und sichere Verbindungen ermöglichen – selbst dort, wo viele Störquellen und hohe Gerätedichten auftreten.

Zyxel präsentiert den IAP500BE, seinen ersten industriellen Wi-Fi-7-Access-Point. Er kombiniert robuste Bauweise mit Multi-Gigabit-Performance für Industrie-4.0-Szenarien.(Bild:  Zyxel)
Zyxel präsentiert den IAP500BE, seinen ersten industriellen Wi-Fi-7-Access-Point. Er kombiniert robuste Bauweise mit Multi-Gigabit-Performance für Industrie-4.0-Szenarien.
(Bild: Zyxel)

Zyxel Networks hat mit dem IAP500BE einen Access Point speziell für industrielle Einsatzumgebungen vorgestellt. Das Gerät nutzt den modernen WLAN-Standard Wi-Fi 7, der gegenüber älteren Versionen eine deutlich höhere Datenrate, geringere Latenzzeiten und eine bessere Verbindungssicherheit bietet. Entwickelt wurde der Access Point für Orte wie Produktionshallen, Werkstätten, Logistikzentren oder Fertigungslinien, in denen klassische WLAN-Geräte oft an ihre Grenzen stoßen.

Der Access Point arbeitet mit vier Streams im Dual-Radio-Betrieb (2,4 und 5 GHz – das 6-GHz-Band und damit Wi-Fi 6E wird nicht unterstützt) und nutzt die Vorteile von Wi-Fi 7, darunter Multi-Link Operation (MLO) für parallele Datenübertragung über mehrere Frequenzbänder. Im Mesh-Betrieb soll der Durchsatz so um bis zu 40 Prozent steigen – gemessen unter Laborbedingungen.

Das Gehäuse des IAP500BE ist vollständig aus Metall gefertigt und lüfterlos ausgelegt. Der Temperaturbereich reiche von −25 °C bis +65 °C, ergänzt durch ESD- und Überspannungsschutz. Damit eigne sich das Gerät für staubige, feuchte oder vibrierende Umgebungen.

Zyxel integriert den Access Point in seine Nebula-Cloudplattform, die zentrale Verwaltung, Firmware-Updates und Monitoring erlaubt. Alternativ könne das Gerät standalone oder über einen lokalen Controller betrieben werden. Für flexible Installationen sind verschiedene Montageoptionen vorgesehen – etwa Wandhalterung, DIN-Schiene oder Gehäusemontage.

Mit dem Modell möchte Zyxel ebenfalls die Nachfrage nach leistungsfähigen Funklösungen für Industrie-4.0-Szenarien adressieren, in denen Maschinen, fahrerlose Transportsysteme (AGVs), Sensoren und Steuerungssysteme in Echtzeit kommunizieren müssen. Die Wi-Fi-7-Technik soll dabei helfen, Engpässe bei Latenz und Bandbreite zu reduzieren und gleichzeitig hohe Gerätedichten zu bewältigen.

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