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Checkmk-Umfrage unter IT-Experten aus 27 Ländern Zwei von drei IT-Profis sind besorgt über die zunehmende Komplexität

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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Eine internationale Umfrage des Monitoring-Spezialisten Checkmk zeigt: IT-Fachkräfte geraten zunehmend unter Druck. Wachsende Komplexität, Personalmangel und hoher Innovationsdruck bremsen die Modernisierung der IT-Infrastruktur. Monitoring-Tools gelten als zentrale Stellschraube.

IT-Profis fällt es immer schwerer, mit der wachsenden Komplexität Schritt zu halten – was die Modernisierung der IT-Infrastruktur gefährdet. (Bild:  KI-generiert)
IT-Profis fällt es immer schwerer, mit der wachsenden Komplexität Schritt zu halten – was die Modernisierung der IT-Infrastruktur gefährdet.
(Bild: KI-generiert)

Moderne IT-Umgebungen wachsen – in der Tiefe wie in der Breite. Laut der internationalen Umfrage „Rising to the Challenge“ (Registrierung erforderlich) des Unternehmens Checkmk sehen 61 Prozent der befragten IT-Fachkräfte die zunehmende Komplexität als größte Herausforderung in ihrem Arbeitsalltag. Der Grund: Die Verknüpfung verschiedenster Technologien – von Cloud-Diensten über Container bis hin zu Serverless-Architekturen – erschwert nicht nur den Überblick, sondern auch das Management und die Sicherheit der Systeme.

Die Folge ist ein steigender Zeit- und Leistungsdruck. 83 Prozent der Teilnehmer gaben an, dem Tempo technologischer Innovationen kaum noch folgen zu können. 80 Prozent kämpfen nach eigenen Angaben mit immer komplexeren Aufgaben. In vielen Fällen scheint dies zu ad-hoc-Lösungen zu führen, die sich später als fehleranfällig erweisen: 59 Prozent beklagen, dass kurzfristige Maßnahmen zu neuen Herausforderungen führen.

Fachkräftemangel verschärft die Lage

Neben der technischen Komplexität belastet auch die personelle Ausstattung die IT-Teams. Jeder zweite Befragte muss demnach mehr Aufgaben übernehmen als früher. Gleichzeitig müssten sich fast 94 Prozent der Studienteilnehmer in den kommenden zwölf Monaten neue Fähigkeiten aneignen, um ihre Aufgaben weiterhin erfüllen zu können.

Entlastung durch Künstliche Intelligenz bleibt laut der Umfrage bislang begrenzt. Nur 40 Prozent der Teilnehmer erwarten, dass KI ihnen im Alltag messbar hilft. Beim IT-Monitoring bildet KI-basierte Unterstützung derzeit sogar das Schlusslicht.

Monitoring als Antwort auf steigende Anforderungen

Trotz aller Herausforderungen – oder gerade wegen ihnen – gewinnen Monitoring-Lösungen an Bedeutung. 94 Prozent der Befragten betrachten ein systematisches IT-Infrastruktur-Monitoring als unverzichtbar, um Ausfälle schneller zu beheben und Service Levels zu sichern. Besonders im Fokus stehen dabei klassische Monitoring-Disziplinen wie Log-Management (72 Prozent), Application Performance Management (64 Prozent) und Full-Stack Observability (60 Prozent).

Gleichzeitig zeigt sich jedoch auch hier ein Problem: Fehlendes Know-how gilt laut der Umfrage als zweitgrößtes Hindernis für eine effektive Fehlerbehebung – noch vor mangelnder Sichtbarkeit.

Innovationsfähigkeit in Gefahr

Nach Angaben von Checkmk sehen viele IT-Experten in der gegenwärtigen Lage ein Risiko für die Innovationsfähigkeit der Unternehmen. 49 Prozent betrachten fehlendes Fachpersonal und fehlende Kompetenzen mittlerweile als zentrales Hemmnis für die Modernisierung der IT – ein Anstieg um zehn Prozent in nur zwei Jahren.

Jan Justus, CEO von Checkmk, fordert in diesem Zusammenhang einfachere Werkzeuge und höhere Automatisierung: „Ein einfaches Setup, intuitive Workflows, eine hohe Automatisierung und SaaS-Angebote senken die Einstiegshürden und entlasten IT-Teams.“

An der Umfrage „Rising to the challenge: How IT professionals can manage modern tech demands" nahmen 192 IT-Fachkräfte aus 27 Ländern teil. Die Teilnehmenden stammen überwiegend aus Europa und Nordamerika und arbeiten in den Bereichen IT-Operations, IT-Management und IT-Consulting.

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