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AWS-gehostetes Monitoring aus Frankfurt oder Nord-Virginia (USA) Checkmk jetzt auch als Software as a Servive (SaaS) verfügbar

Von Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner 3 min Lesedauer

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Der IT-Monitoring-Spezialist für hybride IT-Infrastrukturen Checkmk ergänzt seine gleichnamige Monitoring-Lösung um eine vollständig gemanagte und entweder in Frankfurt oder Nord-Virginia (USA) bei AWS gehostete Software-as-a-Service-Lösung.

Checkmk stellt für seine beliebte gleichnamige Monitoring-Lösung jetzt auch eine SaaS-Lösung bereit.(Bild:  Checkmk)
Checkmk stellt für seine beliebte gleichnamige Monitoring-Lösung jetzt auch eine SaaS-Lösung bereit.
(Bild: Checkmk)

Checkmk erweitert sein Portfolio um eine vollständig verwaltete Software-as-a-Service-Lösung für das IT-Monitoring. Anwender könnten damit binnen Minuten ihre Cloud- und hybriden IT-Umgebungen überwachen – ohne sich um Installation oder Wartung kümmern zu müssen.

Das Management von IT-Monitoring-Lösungen würde für immer mehr IT-Teams zur Herausforderung. Sie seien oft mit Fachkräftemangel und der zunehmenden Komplexität hybrider Cloud-Umgebungen konfrontiert, so Checkmk. Unternehmen falle es zunehmend schwerer, die nötigen Ressourcen für ein effektives IT-Monitoring bereitzustellen, was zu Überwachungslücken, Sicherheitsrisiken und betrieblichen Ineffizienzen führen könne. Indem die neue SaaS-Version zahlreiche Aufgaben übernehme, helfe sie IT-Teams, sich auf strategische Initiativen zu konzentrieren und die operative Effizienz zu steigern.

Die Lösung beinhalte zwei mal täglich ausgelöste automatische sowie manuell steuerbare Backups, regelmäßige Sicherheits-Updates und Versionsaktualisierungen sowie einen Advanced Support. „Unsere SaaS-Lösung richtet sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen, die eine sofort einsatzbereite und wartungsfreie Monitoring-Lösung suchen, um ihr IT-Team zu entlasten“, erklärt Checkmk-CEO Jan Justus.

Checkmk Cloud, bisher nur als self-hosted Variante verfügbar, biete ein schnelles, sicheres und einfach zu bedienendes Monitoring für Cloud- und Server-Infrastrukturen. Die neue SaaS-Version senke die Einstiegshürden durch ein optimiertes Onboarding und vordefinierte Einstellungen, sodass Anwender sofort starten könnten. Als zentrale Plattform vereine sie das Monitoring von Komponenten wie On-Premises- oder Cloud-Servern, Web-Services, Applikationen oder Datenbanken. Damit stelle Checkmk eine flexible, standortunabhängige Lösung für eine hybride IT-Überwachung bereit.

Ein Wechsel von der selbst gehostete Checkmk-Instanz auf die SaaS-Version ist laut Checkmk aktuell nicht möglich.

Alle Monitoring-Daten würden mit vollständiger Datenresidenz-Option in der EU (Frankfurt am Main) oder den USA gespeichert, um die Einhaltung regionaler Vorschriften und Datenschutzstandards zu gewährleisten. Die SaaS-Variante von Checkmk sei auf bis zu 50.000 Services skalierbar und biete ein transparentes Preismodell sowie eine 14-tägige kostenlose Testversion mit bis zu 2.500 Services.

Checkmk bietet nach eigenen Angaben ein SLA mit 99,5-prozentiger Verfügbarkeit für seine SaaS-Lösung und hat seine Teams in mehrere Zeitzonen eingeteilt, um den Betrieb rund um die Uhr sicherzustellen. Die einzelnen Tenants seien beim Hoster auf mehreren Ebenen voneinander getrennt. Durch strikte Netzwerkrichtlinien sei eine Kommunikation zwischen Tenants ausgeschlossen. Zudem würden die Daten jedes Tenants auf separaten, nur für dessen Instanz vorgesehenen Speicherbereichen abgelegt.

Der gesamte Netzwerkverkehr wird laut Checkmk intern und extern mit TLS-Zertifikaten verschlüsselt. Der Anbieter setzt mindestens TLS 1.2 voraus und empfiehlt TLS 1.3. Daten im Ruhezustand würden mit dem branchenüblichen AES-256-Verschlüsselungsalgorithmus gesichert.

Checkmk folgt in Sachen Sicherheit zudem dem Prinzip der minimalen Rechtevergabe („least privilege“) und beschränkt den Zugriff auf die Produktionsumgebung damit auf das Nötigste. Alle Zugriffe auf die Systeme würden automatisch protokolliert. Diese Protokolle würden in ein separates Konto übertragen, auf das nur Auditoren und Sicherheitsexperten Zugriff haben. Kundenspezifische Logs seien von den Anwendungs-Logs getrennt und nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden während einer Untersuchung zugänglich.

Für die zentrale Verwaltung von Identitäten nutzt Checkmk nach eigenen Angaben AWS Cognito. Passwortdaten würden verschlüsselt gespeichert und könnten von Checkmk nicht eingesehen werden. Der Authentifizierungsprozess sei von Sicherheitsexperten geprüft worden und protokolliere keine sensiblen Informationen.

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