Windows Server vNext ist die Bezeichnung des LTSC-Nachfolgers von Windows Server 2022. Hier sind neue Funktionen verfügbar, die nicht in Windows Server 2022 integriert sind. Die neue Version kann bereits in einem recht frühen Stadium getestet werden, um sich mit den Neuerungen vertraut zu machen.
Die GUI in Windows Server vNext entspricht bereits dem Erscheinungsbild von Windows 11. Das gilt auch für das mittige Startmenü und die Einstellungen.
(Bild: Microsoft / Joos)
Windows Server 2022 ist die aktuelle Server-Version von Microsoft. Die Redmonder arbeiten aber natürlich bereits am Nachfolger, der in den nächsten Jahren Windows Server 2022 als Long Term Servicing Channel (LTSC) ablösen soll. Die Neuerungen hat Microsoft im Einzelnen noch nicht veröffentlicht, Windows Server vNext baut aber auf den Windows 11-Kernel auf, das gilt auch für die Previews. Diese nutzen den Kernel der jeweiligen Windows 11 Developer-Insider-Preview.
Bei den Insider-Previews handelt es sich um Builds der kommenden Version von Windows Server. Der offizielle Name der nächsten Version ist noch nicht definiert, sodass derzeit vor allem die Begriffe „Windows Server nVext“ und „Windows Server 2022 22H2“ zum Einsatz kommen. Zusammen mit der Preview von Windows Server vNext erscheint auch jeweils eine Preview für das Windows Admin Center. Das Windows Admin Center 2110.2 kann zur Verwaltung von Windows Server vNext genutzt werden.
Windows Admin Center 2110.2, PowerShell 7.3 und .NET 7 mit Windows Server vNext nutzen
Noch in diesem Jahr soll auch die neue Version 7.3 der PowerShell erscheinen, die ebenfalls Funktionen aus Windows Server vNext unterstützen soll. Auch .Net 7 wird bereits in 2022 erwartet und lässt sich mit Windows Server 2022 testen.
Windows Server vNext in der Praxis
Nach dem Download der ISO-Datei von Windows Server vNext lässt sich die neue Serverversion genauso installieren, wie Windows Server 2022. Für die Preview-Versionen stellt Microsoft Produktschlüssel zur Verfügung, die im Rahmen der Installation zum Einsatz kommen dürfen. Diese gelten natürlich nur für die Previews:
Windows Server VNext Standard Edition: MFY9F-XBN2F-TYFMP-CCV49-RMYVH
Windows Server VNext Datacenter Edition: 2KNJJ-33Y9H-2GXGX-KMQWH-G6H67
Die einzelnen Previews laufen ab, sodass immer die aktuelle Preview installiert werden sollte. Auch eine Aktualisierung von vorhergehenden Previews ist möglich.
An einigen Stellen erscheint die Version noch als „Windows Server 2022“. Das liegt daran, dass Microsoft noch nicht überall die Version aktualisiert hat. Die Version trägt aktuell die Bezeichnung Windows Server Version 22H2, die aktuelle Buildnummer ist 25179. Diese führt Microsoft aber ständig fort, sodass bei Tests natürlich die jeweilige aktuelle Buildnummer zum Einsatz kommen sollte.
Der Server steht bereits mit deutscher Oberfläche zur Verfügung. Während sich die Oberfläche von Windows Server 2022 noch an Windows 10 orientiert, entspricht die GUI in Windows Server vNext bereits der von Windows 11. Das gilt auch für das mittige Startmenü und die Einstellungen.
Windows Server vNext Datacenter: Azure Edition
Parallel zu den ISOs und SDKs für die On-Premises-Installation von Windows Server vNext, stellt Microsoft auch VHDX-Dateien zum Download und virtuelle Server in Microsoft Azure zur Verfügung. Die neue Version „Windows Server vNext Datacenter: Azure Edition“ lässt sich über „Microsoft Server Operating Systems Preview“ auch ohne lokale Installation direkt in Microsoft Azure testen. Dazu ist lediglich das Buchen der Edition und anschließend die Konfiguration der jeweiligen VM in Azure notwendig. Danach steht Windows Server: Azure Edition in der gewünschten Version zur Verfügung.
Windows Server: Azure Edition erhält jährliche Aktualisierung
Windows Server: Azure Edition (WSAE) erscheint jährlich in einer neuen Version. Hier sind Funktionen enthalten, die nicht in der LTSC-Version verfügbar sind. Die Aktualisierung der Edition kann auch über Windows-Update erfolgen. Ab dem Frühjahr gibt es jedes Jahr Previews und im Herbst erscheint dann die fertige Version der jeweiligen Edition.
Neben der Hotpatching-Funktion, SMB-over-QUIC und flexibleren Netzwerkeinstellungen, erhält die Windows Server: Azure Edition noch weitere Automanage-Funktionen, welche den automatisierten Betrieb von Windows-Servern in Cloud und in hyperkonvergenten Umgebungen weitergehend unterstützen.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel IT-Medien GmbH, Max-Josef-Metzger-Straße 21, 86157 Augsburg, einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von Newslettern und Werbung nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung.
Windows Admin Center 2110.2 mit Windows Server vNext nutzen
Die Verwaltung von Windows Server vNext kann noch immer über den Server-Manager, die verschiedenen GUI-Tools und auch durch die PowerShell erfolgen. Es steht aber mit dem Windows Admin Center 2110.2 auch eine WAC-Version zur Verfügung, die für die Verwaltung von Windows Server vNext zum Einsatz kommen kann.
Die Installation des Admin-Center-Gateways kann direkt auf dem Computer mit Windows Server vNext erfolgen. Die neue Version des Admin Centers unterstützt zum Beispiel die Erstellung von Clustern besser.