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Das Zweiwegesystem für die zentrale Speicherung und dezentrale Bearbeitung großer Dateien

Wie man fast ohne IT-Infrastruktur in Außenstellen zügig arbeiten kann

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Datenstaubsauger für die Zweigstelle

Prinzipiell kann dieser Ansatz mit einem Staubsauger verglichen werden, der alle Daten, die sich nicht zwingend in der Zweigstelle befinden müssen, aus dieser sprichwörtlich heraussaugt und im zentralen Rechenzentrum ausleert. Dort werden sie aber trotzdem verfügbar gehalten, so dass jeder überall auf der Welt nach Bedarf darauf zugreifen kann – und zwar so schnell, als wären sie noch vor Ort. Das Ganze funktioniert völlig unkompliziert: Ein Unternehmen beginnt damit, die Server in den entfernten Zweigstellen zu virtualisieren und die Daten zurück ins Rechenzentrum zu migrieren, also aus der Außenstelle herauszusaugen. Eine Appliance im Rechenzentrum projiziert diese zentralisierten Daten zurück in die Zweigstelle, wo diese dann von einer lokalen Appliance bereitgestellt werden, so dass sie ohne Verzögerung verwendet werden können. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, über das WAN zu booten. So können Unternehmen ihre IT-Ressourcen effizienter ausnutzen – darunter auch Storage, Back-Up und Recovery sowie Management-Tools. Gleichzeitig profitiert der Endnutzer in Außenstellen von der Anwendungsperformance, die er dort gerade braucht.

Cache und Dateisystem kooperieren

Ein Beispiel: Interagiert ein Nutzer in einer Zweigstelle mit einer Anwendung und erzeugt dabei neue Daten, werden diese Daten lokal in einem Cache geschrieben und über das WAN zurück ins Rechenzentrum transferiert. Während dieses Vorgangs werden also ganze Storage-Blöcke vom Rechenzentrum in die Zweigstellen transferiert, so dass eine nahtlose Performance möglich wird.

Damit werden etwaige Bandbreiten- und Latenzprobleme gelöst, da globale Speicher- und Serverinfrastrukturen vom Rechenzentrum aus über das WAN bereitgestellt werden. Interaktionen zwischen Server und Speicher, die normalerweise nacheinander ablaufen, finden gleichzeitig statt, indem die Intelligenz des Dateisystems zum Block-Level hinzugefügt wird.

Selbst wenn die Verbindung unterbrochen wird oder das WAN nicht verfügbar sein sollte, können die Daten zuerst lokal abgespeichert, und dann weiter übermittelt werden, sobald die Verbindung wiederhergestellt ist.

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