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Desktop-Virtualisierung bei Bechtle

Von VDI über Terminalservices bis zu Applikationsvirtualisierung

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Die Funktionsweise der Client-Virtualisierung bei Bechtle

Aufgrund der eben erwähnten vielschichtigen Anforderungen sind bei Bechtle verschiedene Virtualisierungstechniken im Einsatz. Diese gehen von der Anwendungsvirtualisierung mit Hilfe von Terminalserver-Applikationen (Citrix XenApp) über virtuelle Desktops (Citrix XenDesktop auf Cisco Unified Computing Systemen) bis hin zum Application-Streaming (Citrix XenApp Offline Plugin).

Citrix ist der einzige Hersteller, der alle drei Technologien in einem Mix mit nur einer Lizenz abdeckt. Bei allen anderen Anbietern hätten sich die IT-Mitarbeiter von Bechtle für einzelne Lösungen entscheiden müssen, die eben nur Terminal Services oder nur VDI abgedeckt hätten.

Dank der jetzt bei Bechtle verwendeten Kombination der Virtualisierungstechnologien lassen sich alle denkbaren Hardwarelösungen als Endgeräte einsetzen, von Smartphones und Tablet PCs bis hin zu Thin- und Zero-Clients. Die Terminal Services und vergleichbare Technologien sorgen dafür, dass die Performance auch über langsame Verbindungen, wie beispielsweise UMTS-Netze, zum Arbeiten ausreicht, was etwa bei VPN-Connections nicht der Fall wäre. Die Verwaltung der Umgebung erfolgt zentral vom Service Center aus.

Die Highlights der Lösung

Dank der Flexibilität der eben beschriebenen Virtualisierungsinfrastruktur kann Bechtle verschiedene Vorteile nutzen, die andere Umgebungen in dieser Form nicht bereitstellen. So setzt das Unternehmen beispielsweise bereits seit zwei Jahren iPads als Anzeigegeräte für die VDI ein.

Die virtuellen Desktops werden in diesem Fall auf das iPad umgeleitet und die Anwender sind dazu in der Lage, nahtlos mit ihren Desktops zu arbeiten. Gleichzeitig überträgt die Virtualisierungsumgebung aber keine Daten an die iPads selbst, so dass sich die Administratoren weder um eine iOS-Unterstützung durch die genutzten Anwendungen kümmern müssen, noch um die Absicherung von möglicherweise unternehmenskritischen Daten, die auf den mobilen Devices landen könnten.

Darüber hinaus können die Mitarbeiter von Bechtle nicht nur von jedem beliebigen Ort der Welt aus auf ihren kompletten Arbeitsplatz zugreifen, sondern sind auch dazu in der Lage, jederzeit schnell und betriebssystemunabhängig auf andere Endgeräte zu wechseln.

Die Mitarbeiter, die mit festen – also nicht mobilen – Arbeitsplätzen arbeiten, setzen Thin- und Zero-Clients von Cisco sowie Terminal Dienste ein. Die Datenverarbeitung läuft dabei über Streaming-Technologien ab.

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