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Satellit erweitert NB-IoT Vodafone IoT testet NTN-NB-IoT gemeinsam mit Skylo

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Vodafone IoT und Skylo Technologies erproben gemeinsam satellitengestützte NB-IoT-Konnektivität. Der Ansatz kombiniert klassische Mobilfunknetze mit Non-Terrestrial Networks und adressiert IoT-Szenarien außerhalb verlässlicher Mobilfunkabdeckung.

Satellit als Rückfallebene: NTN-NB-IoT ergänzt Mobilfunknetze dort, wo klassische Abdeckung endet.(Bild:  Skylo)
Satellit als Rückfallebene: NTN-NB-IoT ergänzt Mobilfunknetze dort, wo klassische Abdeckung endet.
(Bild: Skylo)

Gegenstand der Kooperation ist ein hybrides Konnektivitätsmodell für NB-IoT. IoT-Endgeräte sollen je nach Netzverfügbarkeit entweder über das Mobilfunknetz oder über eine satellitengestützte Verbindung kommunizieren. Technische Grundlage ist standardkonforme 3GPP-NB-IoT-Technologie, ergänzt um ein Non-Terrestrial Network.

Für Anwender bleibt die Netzumschaltung transparent. Die Geräte werden mit einer einzigen SIM betrieben und über die bestehende IoT-Managed-Connectivity-Plattform von Vodafone verwaltet. Änderungen an Backend-Systemen oder der Geräteverwaltung sind laut den Unternehmen nicht erforderlich.

Anwendungsfelder jenseits der Mobilfunkabdeckung

Der hybride Ansatz richtet sich an IoT-Anwendungen in Regionen mit eingeschränkter oder fehlender Mobilfunkversorgung. Dazu zählen unter anderem Asset-Tracking, Flotten- und Energiemonitoring, Umwelt-Sensorik sowie industrielle Anwendungen in abgelegenen Gebieten, etwa in der Landwirtschaft, im Bergbau oder bei Offshore-Infrastrukturen.

Skylo bringt dafür sein satellitengestütztes NTN-Netz ein, das nach Unternehmensangaben in mehreren Dutzend Ländern verfügbar ist. Die Lösung ist so ausgelegt, dass sie mit bestehenden NB-IoT-Modulen und Chipsätzen zusammenarbeitet.

Testbetrieb ohne Roll-out-Termin

Aktuell handelt es sich noch um einen Testbetrieb. In dieser Phase prüfen die Partner technische Integration, Netzstabilität und Praxistauglichkeit unter realen Einsatzbedingungen. Angaben zu einem kommerziellen Marktstart oder zur regionalen Verfügbarkeit machen die Unternehmen bislang nicht.

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