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Schnittstellen auf Basis robuster 1,25-mm-Vollkeramikferrulen Verkabelungssystem PreCONNECT OCTO mit neuen Steckgesichtern

Von Bernhard Lück 3 min Lesedauer

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Das um die Steckgesichter MDC und SN erweiterte Verkabelungssystem PreCONNECT OCTO verkürzt Rosenberger OSI zufolge die Installation der Trunks in 19-Zoll-Gehäusen deutlich, zudem seien die Steckerstirnflächen geschützt und Portvertauscher ausgeschlossen.

Die Stecksysteme MDC und SN seien für die Realisierung von Multimode-SR4- und Singlemode-DR4/PSM4-OSFP- und -QSFP-DD-Transceivern entwickelt worden.(Bild:  Rosenberger OSI)
Die Stecksysteme MDC und SN seien für die Realisierung von Multimode-SR4- und Singlemode-DR4/PSM4-OSFP- und -QSFP-DD-Transceivern entwickelt worden.
(Bild: Rosenberger OSI)

Rosenberger Optical Solutions & Infrastructure (Rosenberger OSI) erweitert das Verkabelungssystem PreCONNECT OCTO um die beiden Steckerschnittstellen MDC und SN, welche auf robusten 1,25-mm-Vollkeramikferrulen basieren. Darüber hinaus seien die Systeme mit Kupplungen ausgestattet, die eine Verschmutzung der Steckerstirnflächen sicher verhindern, so der Hersteller. Der Clou: Da statt vier Einzelsteckern (Duplex-Ports) nur noch eine 4-Port-Trunkpeitsche mit Quadkupplung gesteckt werden muss, reduziere sich die Montagezeit der Trunks in 19-Zoll-Gehäusen sowie das Vertauschungsrisiko der Duplex-Ports um jeweils 75 Prozent.

„Mit den neuen Steckerschnittstellen bieten wir sehr hohe Zeiteffizienz gepaart mit maximalem Schutz der sensiblen Steckerstirnflächen und gegen Portvertauscher bei Glasfaserprojekten, was gerade in Zeiten des Fachkräftemangels eine wichtige Unterstützung ist“, so Harald Jungbäck, Produktmanager LWL und Cu Datenverkabelung von Rosenberger OSI. Die Porteffizienz erhöhe sich auch signifikant durch die mit diesen neuen Miniaturstecksystemen realisierbaren 128-Duplex-Ports pro 19 Zoll Höheneinheit (HE).

Die Stecksysteme MDC und SN seien für die Realisierung von Multimode-SR4- und Singlemode-DR4/PSM4-OSFP- und -QSFP-DD-Transceivern entwickelt worden, bei denen direkter passiver Port-Breakout der vier einzelnen Duplex-Ports am Steckgesicht des Transceivers möglich sein müsse. Sowohl der MDC- (Miniature Duplex Connector) von USCONEC Ltd. sowie der SN-Steckverbinder (Senko Nano), in seiner IEC-Norm 61754-36 SAC genannt, seien echte Push-Pull-Duplex-Steckverbinder, die auf Basis der 1,25-mm-Vollkeramikferrulen-Technologie gefertigt werden und zu den VSFF-Steckverbindern (Very Small Form Factor) zählen.

Bis zu 192 Fasern in dünnen FRNC-LSZH-Innenkabeln der Trunks

Das PreCONNECT OCTO-MDC- und SN-Verkabelungssystem ermögliche jeweils eine Mehrfaser-Trunkverkabelung basierend auf n x 8 Fasern/4 Duplexkanälen FRNC- (Flame Retardant Non-Corrosive) und LSZH-Innenkabeln (Low Smoke Zero Halogen) mit bis zu 16 x 8 = 128 Fasern/64 Duplexkanälen. Es seien auch bis 18 x 8 = 144 Fasern/72 Duplexkanäle und 24 x 8 = 192 Fasern/96 Duplexkanäle lieferbar. Die n x 8F/4K-Granularität der PreCONNECT OCTO-MDC- und SN-LWL-Breakout-Trunkkabel sei optimal auf Multimode-R4- und Singlemode-DR4-/PSM4-Anwendungen abgestimmt. Die dünnen und gelfreien FRNC-LSZH-Innenkabel erfüllen laut Hersteller die Brandklassen B2ca und Cca der EU-Bauprodukteverordnung (BauPVO/CPR) und haben dabei niedrige Brandlasten und Gewicht. Wie alle PreCONNECT-Produkte beinhalten diese Kabel biegeunempfindliche Multimode-OM4- oder Singlemode-G657A1-Fasern. Die Singlemode-G657A1-Fasern seien rückwärtskompatibel zu älteren nicht biegeunempfindlichen G652D-Fasern.

Quad-Kupplungen auf Trunkpeitschen ermöglichen Zeitersparnis um 75 Prozent

Da statt vier einzelnen MDC-/SN-Steckern pro MDC-/SN-Quad nur noch eine Trunkpeitsche mit MDC-/SN-Quad-Kupplung gesteckt werden muss, reduziere sich die Installationszeit der Trunks in 19-Zoll-Gehäusen um 75 Prozent. Darüber hinaus, so Rosenberger OSI, schützen die Quad-Kupplungen auf den vier Einzelsteckern je Trunkpeitsche die sensiblen Steckerstirnflächen perfekt gegen mögliche Verschmutzung und Beschädigung während der Installation. Vertauscher von Duplex-Ports während der Installation seien ebenfalls ausgeschlossen, da die einzelnen MDC- oder SN-Stecker bereits im Werk vor der Messung der Einfügedämpfung (IL) in ihre Positionen in den Quadkupplungen gesteckt werden.

Zugriffsmöglichkeit auf einzelne Duplex-Ports im Servicefall

„Die vier einzelnen MDC-/SN-Stecker je Quad-Kupplung der Trunkpeitschen können im Servicefall einzeln aus der Quad-Kupplung gezogen werden, während die anderen drei Ports in Betrieb bleiben. Die einzelnen Duplex-Ports stehen an der Front der 19-Zoll-Gehäuse zum direkten Port-Breakout zur Verfügung, was ein großer Vorteil gegenüber sogenannten Array-Steckern wie z.B. dem MTP/MPO, besonders in Spine-Leaf-Architekturen, ist“, erklärt Jungbäck.

Beitrag zur Nachhaltigkeit durch hohe Porteffizienz

Bis zu 128 MDC/SN-Duplex-Ports (32 MDC/SN Quad) pro HE seien im 1-, 2- und 3HE-Gehäuse sowie 153,6 pro HE (insgesamt 768) im 5HE-Gehäuse möglich. Diese hohe Porteffizienz spare Fläche in den mit hohem Kostenaufwand klimatisierten IT-Flächen und leiste dadurch einen positiven Beitrag zur Energieeffizienz und damit Nachhaltigkeit des Rechenzentrums. Es seien auch mit halber Dichte gepackte 19-Zoll-Gehäuse mit nur 64 MDC/SN pro HE verfügbar.

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