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Von 10 und 40 auf 100
Der Vorteil liege darin, dass Backbones und Metro-Netze ohne Leistungseinbußen von 10 auf 40 Gbps und 100 Gbps skalieren könnten. Ebenso eigne sich die 100G-Single-Carrier-Lösung als wirtschaftliche Plattform für neue optische Netzwerke.
Dana Cooperson, Vice-President Network Infrastructure beim Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Ovum, erläutert: „Infrastrukturen, die sich unkompliziert an die Einbeziehung von kohärenter 100-Gbps- (und 40-Gbps-) Datenübertragung anpassen lassen, sind unverzichtbar, um die bandbreitenintensiven Anwendungen von morgen nutzbar zu machen. Als eines der wenigen Unternehmen, die sowohl in IP/MPLS- als auch in optischen Infrastrukturen führend sind, befindet sich Alcatel-Lucent in einer guten Position, um die enge Verzahnung von IP- und Optikschichten zur weiteren Optimierung von Netzwerken voranzutreiben.“
Die neue Technik des Herstellers baut auf Innovationen der Bell Labs, des Forschungsarms von Alcatel-Lucent, sowie auf eigenen Entwicklungen in der optischen Netzwerktechnik auf. An der Entwicklung waren auch Entwickler an den Standorten Stuttgart und Nürnberg maßgeblich beteiligt. Sie ist zurzeit auf dem „1830 Photonic Service Switch“ (PSS) verfügbar, wird aber auch auf allen Plattformen für das Dense Wavelength Division Multiplexing (DWDM) von Alcatel-Lucent verfügbar gemacht.
Kunde demonstriert Funktionsfähigkeit
Die Produkteinführung steht unter einem guten Stern. Die Softbank Telecom Corp. wird ihr Backbone-Netz mit Hilfe des Switch 1830 PSS ausbauen. Ansonsten ist das Gerät auf der letzte Woche zu Ende gegangenen Fachmesse Interop Tokyo 2010 zu sehen. Alcatel-Lucent stellt dort zusammen mit Softbank Telekom Netzinfrastruktur bereit, über die Live-Daten von der Veranstaltung übertragen werden.
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