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Monitoring, Verwaltung und Fehlersuche für diverse UC-Anbieter unter einem Hut

UC-Management für Cisco, Avaya und Microsoft

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Unterschiedliche Granularität und Offenheit

Um zu wissen, welche Informationen wo extrahiert werden können, arbeiten die Entwickler von UC-Managementsystemen mit den Anlagenherstellern zusammen. CA Technologies kooperiert mit Cisco, Microsoft und Avaya.

Ziel ist es, nicht nur die Informationen aus ihren UC-Anlagen zu extrahieren, sondern auch gleichartig aufzubereiten: Der Administrator, der das Reporting verantwortet, sieht die Informationen der verschiedenen Anlagen dann unter einer einheitlichen Benutzeroberfläche.

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Die zu erzielende Granularität und die Offenheit ist jedoch von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. UC-Anbieter veröffentlichen meistens nur bestimmte Informationen.

Daten zum Call Setup oder zur Überwachung der Sprachqualität werden in der Regel immer freigegeben. Darüber hinaus bietet jeder Hersteller oft noch separate Informationen an, die man bei ihm auslesen kann, bei anderen Herstellern aber nicht.

Auch bei Informationen zum Trouble Shooting gibt es Unterschiede. So bietet Cisco Daten zum Delay to Dial Tone an (Verzögerung bis zum Hören des Ruftons), während Microsoft und Avaya hier passen.

Informationen zu Call Setup Failures liefert Microsoft nur teilweise, bietet aber zusätzliche Informationen im Bereich Call Quality wie zur Burst Duration.Das veröffentlichen andere Hersteller nicht.

Unified Management geht dennoch

UC-Management-Lösungen von CA Technologies arbeiten out of the box und sind den Interfaces der jeweiligen Hersteller angepasst. Dadurch lassen sich Informationen sofort auslesen und verarbeiten.

In einem gemischten Betrieb mit UC-Anlagen verschiedener Anbieter extrahiert CA Technologies Informationen aus allen Systemwelten, um sie dann unter einer einheitlichen Oberfläche darzustellen und zu verwalten. Der Vorteil: Anwender benötigen nicht ein Managementsystem für Hersteller A und zusätzlich eins für Hersteller B, die dazu noch eine unterschiedliche Oberfläche haben.

Mit dem Kauf des Unternehmens NetQoS und dessen Lösung „Network Performance Center“ (NPC) hat CA Technologies seine Monitor- und Performance-Funktionen im UC-Bereich stark erweitert. Das NPC ermöglicht es, in einem einzigen Report alle relevanten Informationen zusammenzufassen.

Der Unified Communications Monitor von CA Technologies liefert in diesem Zusammenhang als Datensammler Statistikinformationen an das NPC. Dieses wiederum verknüpft Informationen aus allen UC-Bereichen wie aus der Telefonanlage oder mit „eHealth“ und „Spectrum“ (Netzwerk-Performance- und Fehler- Management). Der Administrator hat dadurch alle Parameter, die für das UC-Monitoring und -Management wichtig sind, auf dem Monitor im Blick.

CA Technologies wird als aktives Mitglied des Microsoft Technologie Adoption Program TAP auch das kommende Release Microsoft Communications 14 unterstützen und auch mit anderen großen Kommunikationsanbietern wie Alcatel und Siemens sprechen, die bereits zum Teil mit eHealth unterstützt werden.

Der Autor:

Peter Mörsch, Senior Solution Strategist bei CA Technologies: Das NetQoS-Tool NCP kann bisher mit dem UC-Lösungen von Avaya, Cisco und Microsoft umgehen. Die Unterstützung weiterer UC-Produkte von anderen Herstellern steht in Aussicht. (Archiv: Vogel Business Media)

Peter Mörsch ist Senior Solution Strategist bei CA Technologies

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