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Alcatel-Lucent stellt das MyIC Phone vor

„Très chic“ – Alcatel-Lucent bringt ein smartes Telefon an den Arbeitsplatz

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Telefon mit Profil

Mit deren Hilfe bekommt jeder Nutzer seine Einstellungen, obwohl er seinen Arbeitsplatz abwechselnd mit anderen Kollegen nutzt. Die Nutzer melden sich etwa per RFID-Karte oder mit einem Fingerabdruck an und können dann ihr individuelles Telefon nutzen.

Die Anwender können selbst neue und bereits existierende Anwendungen und Funktionen über das Smart-Desk-Phone aktivieren. Dazu gehören zum Beispiel Instant-Messaging, die Anzeige von Präsenzinformationen, eine integrierte E-Mail-Funktion und MP3-Wiedergabe sowie zukünftig auch Video-Telefonie.

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Die offene Architektur ermöglicht es, branchenspezifische Anwendungen zu entwickeln, die dem geschäftlichen Anwender in unterschiedlichen Situationen das Leben erleichtern. Damit das funktionieren kann, stellt Alcatel-Lucent ein Software „Developer‘s Kit“ für das MyIC Phone vor, sowie den Start eines erweiterten Entwicklerportals.

Anwendungen für jeden Fall

Das Software Development Kit (SDK) Rel. 1.0 und das noch im November verfügbare Alcatel-Lucent Entwicklerportal sollen das dynamisch wachsende Umfeld der offenen Anwendungsentwicklung für Unternehmen unterstützen.

Denn Entwicklern steht eine Palette an Tools für die Anwendungsentwicklung zur Verfügung, die auf Standards wie Java Script, HTML 5.0, Ajax und OpenAPI basieren, einschließlich Bluetooth-Geräten, LANs oder PCs. Für Entwicklung, Test und Implementierung von Anwendungen brauchen Entwickler neben dem SDK nur das eigentliche Endgerät. Nebenstellenanlagen oder Switches sind nicht erforderlich.

Das senkt die Entwicklungskosten und stellt die Technologie einer größeren Entwickler-Community zur Verfügung. Das Portal erweitert das mit mehr als 10.000 aktiven Entwicklern und Partnerfirmen Alcatel-Lucent Applications Partner Program (AAPP).

Erste Open-Source-Projekte

Über 300 Entwickler haben sich bereits registriert und Open-Source-Projekte begonnen. Nach Angaben von Fischer gibt es auch schon Bestellungen für das Tischtelefon MyIC Phone, hauptsächlich für den „Hospitality“-Bereich. Beispielsweise kann ein Gast im Hotel über das Gerät leicht und ohne an der Rezeption warten zu müssen, auschecken und visuell auf Dienste wie Tischreservierung, Informationen zu Abendveranstaltungen in der besuchten Stadt, den eigenen Terminkalender und mehr zugreifen.

So arbeiten Entwickler aktuell an Applikationen für das Gastgewerbe und den Finanzsektor. Eine spezifische Anwendungspalette auf dem Gebiet der Finanzdienstleistungen könnte beispielsweise in einer Echtzeit-Video-Übertragung und Twitter-Meldungen von Tradern bestehen. Eine Hilfe für Support-Zentren könnte die Anwendung „Emotional Equalizer“ sein. Hier bekommt der Mensch am Telefon per Smiley angezeigt, ob die Stimme gerade gute Laune oder Gereiztheit vermittelt.

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