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Alcatel-Lucent stellt das MyIC Phone vor

„Très chic“ – Alcatel-Lucent bringt ein smartes Telefon an den Arbeitsplatz

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Bedienbarkeit

Augenfällig ist die große Multi-Touch-Anzeige mit LED-Beleuchtung, ein 7“-Touchscreen-Bildschirm mit sensorischem Feedback. Letzteres gibt dem Nutzer ein Gefühl, als ob er eine Taste drücke. Das Gerät steht auf einem Standfuß, auf dem sich das Telefon und damit die Anzeige kippen lässt.

Zudem liefert das Gerät so genannte Breitband-Sprachqualität. Zum Vergleich: ISDN liefert Sprache in einem Frequenzbereich von 500 Hertz bis zu 3,5 Kilohertz. Der Breitbandstandard G722.2 setzt eine Abtastfrequenz von 16 Kilohertz voraus. Damit liegt die Sprachwiedergabe bei bis zu 8 Kilohertz, also HD-Qualität erläutert Fischer. Für die Sprachaufnahme verstecken sich im Standfuß zwei Mikrophone.

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Ältere Geräte können keine Videos darstellen, lediglich eine Bildabfolge in einem etwa 0,1 Sekunden-Takt. Das ändert sich jetzt. Das MyIC Phone bedeutet die Abkehr von XML und dessen Beschränkungen. Dieses Telefon kann echte Video-Streams abbilden, also HD-Qualität liefern.

Der Hörer ist wie einer geformt und fühlt sich so an, kommt allerdings ohne Kabel aus. Stattdessen wird die Funktechnik Bluetooth verwendet.

Standards und darüber hinaus

Auch in der Energiebilanz kann sich das Telefon sehen lassen. Im vollen, auf „laut“ gestellten Betrieb verbraucht das Gerät etwa 6 bis 6,5 Watt, sagt Fischer. Im Ruhezustand kommt das Tischtelefon mit 3 bis 3,5 Watt aus. Damit entspricht das Design den Umweltrichtlinien der EU, einschließlich eines niedrigen Stromverbrauchs, langer Lebensdauer und einem Online-Handbuch.

Das Telefon unterstützt den Standard Session Initiation Protocol (SIP). Nicht im Standard enthalten ist jedoch eine Statusüberwachung, ein Session Controlling. Hier profitieren wir von den Erfahrungen aus dem Carrier-Umfeld, führt Fischer aus. Ist das IP-Telefon an eine Anlage von Alcatel-Lucent angeschlossen, gibt es in der Vermittlungsstelle eine Session Controller Instanz. Denn SIP sei anderes als die Bezeichnung vermuten lasse, kein Protokoll, sondern eine Applikation, deren Funktionsweise vom nun einmal vom Server abhänge.

„Suchen, finden, erreichen“, so beschreibt der Stratege den Funktionsumfang des Geräts. Dafür bekommen die Nutzer ein individuell konfiguriertes Gerät an die Hand, mit dem sie ihre Arbeitsabläufe effektiv gestalten können und das Zugriff auf alle Kommunikationskanäle erlaubt. Alle Dienste für die Kommunikation und die Teamzusammenarbeit werden in einem Gerät gebündelt.

Die Anwender und Administratoren können gleichermaßen „Benutzerprofile“ einrichten. Basis dieser vielfältigen Einstellmöglichkeiten sind Kommunikationsprofile, die die IT-Abteilung des Unternehmens regelbasiert definiert.

weiter mit: Telefon mit Profil

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