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Erfolgreich durch digitale Transformationsprojekte Transformationsprojekte meistern

Von Christian Syrbe 3 min Lesedauer

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Die kontinuierliche Überwachung von Leistung und User-Experience ist entscheidend bei Transformationsprojekten. Dieser Ansatz ermöglicht es, wichtige Informationen zu erhalten, um das Projekt im Detail zu bewerten, potenzielle Fragen zu beantworten und die Erwartungen aller Beteiligten zu erfüllen.

Christian Syrbe ist Chief Solutions Architect bei Netscout und erläutert in seinem Beitrag, worauf es bei Transformationsprojekten ankommt.(Bild:  Netscout)
Christian Syrbe ist Chief Solutions Architect bei Netscout und erläutert in seinem Beitrag, worauf es bei Transformationsprojekten ankommt.
(Bild: Netscout)

Laut der Cloud Survey 2023 von PwC geben 61 Prozent der befragten Unternehmen aus Deutschland an, dass sie in vielen Bereichen Cloud nutzen oder ihre Infrastruktur bereits vollständig in die Cloud verlagert haben. Somit zählt Deutschland in der EMEA-Region zu den Vorreitern der Unternehmen, die Cloud in ihrer IT-Infrastruktur integrieren und profitiert zugleich von den einhergehenden Vorteilen wie Kosteneinsparungen, einer gesteigerten Agilität und einer verbesserten Kundenzufriedenheit.

Da die digitale Transformation für die Wettbewerbsfähigkeit wichtiger denn je ist, erhöhen Unternehmen künftig die Nutzung von Cloud-Diensten, um den steigenden Anforderungen an Flexibilität und Datenmanagement gerecht zu werden. In diesem Zusammenhang ist Visibilität in Kombination mit einer robusten Cloud-Strategie entscheidend für den Erfolg von Migrationsprojekten und die Zufriedenheit aller Beteiligten eines Unternehmens.

Verbesserte Produktivität durch digitale Transformation

Laut einer KPMG-Studie stellen 72 Prozent der Führungskräfte fest, dass sich die Produktivität ihrer Mitarbeiter durch die digitale Transformation verbessert hat, und 71 Prozent haben das Engagement ihrer Kunden gesteigert. Zahlreiche Interessengruppen sind an der digitalen Transformation und Migration beteiligt oder davon betroffen. Diese haben alle das gleiche Ziel: eine erfolgreiche und reibungslose Umsetzung innerhalb des gesetzten Zeitrahmens und des vorgegebenen Budgets. Allerdings unterscheiden sich ihre Ziele je nach Funktionsebene leicht voneinander.

Erwartungen der Stakeholder erfüllen

Als Grundlage für eine reibungslose Migration ist es wichtig, sich zunächst eine Übersicht der aktuellen Ausgangssituation zu verschaffen, um anschließend die korrekte Vorgehensweise ermitteln zu können. Dazu gehört die Bewertung der Leistung, der Reaktionszeiten und der Benutzererfahrung, aber auch die Ermittlung der aktuellen Nutzung, der Kapazitätsanforderungen und der Abhängigkeiten. Nach dieser Analyse können die Teams Einsatzpläne entwickeln und die Umsetzung planen.

So sind die IT-Manager und ihre Teams für die Finanzierung der Projekte verantwortlich und besonders daran interessiert, dass das Budget und der Zeitplan eingehalten werden. Je kostspieliger und gründlicher die digitale Transformation stattfindet, desto wichtiger ist die Aufsicht und Kontrolle durch das Management.

Fallbeispiel SD-WAN

Eine Organisation, die beispielsweise von Multiprotocol Label Switching (MPLS) zu einem Software-Defined Wide Area Network (SD-WAN) migrieren möchte, zielt darauf ab, die WAN-Kosten zu senken, ohne die Qualität der Nutzerzufriedenheit zu beeinträchtigen.

Die Erwartungen der Mitarbeiter und Nutzer hingegen sind klar und simpel: Sie wollen einen nahtlosen Übergang von alten zu neuen Plattformen, unabhängig davon, um welches konkrete Migrationsprojekt es sich handelt. Eine Migration zu SD-WAN-Software setzt für die Mitarbeiter beispielsweise kein zusätzliches Erlernen oder eine Handlung voraus, aber jede Verzögerung bei ihren Transaktionen mit dem neuen WAN-Dienst könnte direkte Auswirkungen auf sie haben. Deshalb erwarten sie eine mindestens gleichwertige, wenn nicht sogar eine bessere Lösung als die ursprüngliche.

Zu guter Letzt ist das IT-Team, das für die Auswahl, Umsetzung und laufende Verwaltung der Projekte zuständig ist, auch für den Erfolg dieser Initiativen ausschlaggebend. Wenn die IT-Abteilung Zeit einplanen kann, um sich mit neuen digitalen Transformationen zu beschäftigen, erwirbt sie so auch neue Fähigkeiten. Durch den Einsatz und den Betrieb dieser neuen digitalen Technologien, lernt die IT nicht nur dazu, sondern kann bereits am Tag der Inbetriebnahme eine qualitativ hochwertige Lösung liefern, welche die Erwartungen der Nutzer erfüllt und gleichzeitig die Budget- und Zeitvorgaben der Geschäftsleitung einhält.

Visibilität als Schlüssel

Diese Erwartungen zu erfüllen, kann manchmal für alle beteiligten Parteien eine Herausforderung darstellen – und wirft einige Fragen auf. So ist es von entscheidender Bedeutung, ob die Funktionsweise, die Performance und die Benutzererfahrung beim Übergang vom alten zum neuen Dienst nahtlos sichergestellt werden können. Neben der Erstellung und Durchführung eines Einsatzplans, der für einen reibungslosen Übergang essenziell ist, hilft die Ermittlung der aktuellen und späteren Nutzungsparameter dabei, eine angemessene Kapazität und Bandbreite weiterhin zu gewährleisten.

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Organisationen, die eine Überwachung von Leistung und Nutzererfahrung implementieren, sorgen für genügend Visibilität während des gesamten Projekts der digitalen Transformation oder Migration. Dieser Ansatz ermöglicht es ihnen, wichtige Informationen zu erhalten, um das Projekt im Detail zu bewerten, potenzielle Fragen zu beantworten und die Erwartungen aller Beteiligten zu erfüllen. So können Unternehmen Leistungsunterschiede schnell identifizieren und rechtzeitig korrigieren, um den Erfolg ihrer Projekte zur digitalen Transformation sicherzustellen.

Über den Autor

Autor: Christian Syrbe ist Chief Solutions Architect bei Netscout.

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