Blade Network Technologies liefert Rack-Switch, der 40 Gbit/s durchlässt Switch mit 10GbE-Uplinks für Verbindungen mit 40 Gigabit pro Sekunde
Der Top-of-Rack Gigabit Ethernet Switch „G8052“ von Blade Network Technologies (BNT) bietet 10 Gigabit Ethernet Uplinks für Verbindungen mit 40 Gigabit pro Sekunde. Darüber hinaus passt das Gerät in virtualisierte Rechenzentren.
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Der RackSwitch G8052 ergänzt die RackSwitch-Produktfamilie für 10 Gigabit Ethernet (GbE) von BNT und zielt auf den großen Markt für 1 GbE. Er bietet gleichzeitig einen Migrationspfad hin zu 10 GbE und zu virtualisierten Netzen, sagt der Hersteller.
Das Gerät bietet Stacking-Möglichkeiten, geringe Latenzzeiten, Line-Rate-Switching, Schutz vor Datenstau und zusätzlichen Paket-Puffer in einem ASIC-Design (ASIC = Application Specific Integrated Circuit). Daraus resultieren geringere Latenzzeiten, schnelle Boot-Zeiten für große Konfigurationsdaten, hohe Leistung bei Multicast-Anwendungen, gute IGMP-Raten und Ausfallsicherheit.
Darüber hinaus ist der Rack-Switch über VMready 3.0 mit „Virtual Vision“ ausgestattet. Dies sichert und automatisiert die Migration von virtuellen Maschinen (VMs) im Rechenzentrum.
Einsatz in virtualisierten Umgebungen
VMready „sieht“ gleichermaßen virtuelle Maschinen, auch wenn sie von Server zu Server bewegt werden, und schützt die VMs durch automatische Synchronisierung der Netzwerkrichtlinien von Switches und Hypervisoren. Durch eine zentrale Richtliniendatenbank von Virtual Vision bietet VMready eine Management-Plattform für VM-Traffic und Sicherheit für alle Server und VMs im Rechenzentrum.
Somit kann die Funktion sicherstellen, dass die Einstellungen hinsichtlich Quality of Service (QoS) und VLAN sowie Access Control List (ACL) automatisch übernommen werden, sobald virtualisierte Anwendungen von Server zu Server migrieren. Dadurch wird eine erweiterte Sicherheit für unternehmenskritische Anwendungen und Daten erreicht und das Management vereinfacht.
Zudem soll das Gerät einen einfachen Übergang hinsichtlich zukünftiger IEEE 802.1Qbg-Standards garantieren. Dabei spiel auch eine Rolle, dass der Datenverkehr zwischen virtualisierten Servern große Mengen an Server-zu-Server-Netzwerkverkehr generiert. Damit muss ein Datenstau bei virtualisierten Servern viel früher gemeldet werden als beim Einsatz herkömmlicher Switches.
Der Rack-Switch ist dazu mit den notwendigen Funktionen „Explicita Congestion Notification“ (ECN) und „Weighed Random Early Detection“ (WRED) ausgestattet. Dadurch wird der Paketfluss der Server kontrolliert. Große Unterschiede im Netzwerkdurchsatz, die die Geschwindigkeit der Anwendungen drosseln, lassen sich vermeiden.
Die Switch-Ausstattung und der Preis
Der Rack-Switch G8052 ist mit 48 Gigabit Ethernet Ports und vier 10 Gigabit Ethernet SFP+ Uplink Ports ausgestattet. Durch das ASIC-Design, geringe Latenzzeiten von 1,7 Mikrosekunden, optimiertem Luftstrom, Line-Rate-Switching und zusätzlichen Paket-Puffer bietet er sich für virtualisierte Rechenzentren an, so der Hersteller.
Der Rechenzentrums-Switch ist ab sofort über die Lösungspartner von BNT erhältlich. Der vom Hersteller empfohlene Preis beträgt 6.600 Dollar.
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