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Kommunikation und Internet unter extremen Bedingungen Stabiles Outdoor-WLAN aus dem Koffer

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Leistungsstarke Datenverbindungen sind unerlässlich – vor allem bei Einsätzen von Rettungskräften oder bei Wartungsarbeiten an entlegenen Orten. Hierfür hat Thomas-Krenn einen robusten Datenkoffer entworfen. Der Comm Case versorge Nutzer zuverlässig mit WLAN auf 4G- und 5G-Basis.

Den Comm Case hat Thomas-Krenn u.a. für Feuerwehren, THW-Kräfte und den Katastrophenschutz entworfen.(Bild:  Thomas-Krenn)
Den Comm Case hat Thomas-Krenn u.a. für Feuerwehren, THW-Kräfte und den Katastrophenschutz entworfen.
(Bild: Thomas-Krenn)

Der Comm Case von Thomas-Krenn soll Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) die Kommunikation und Internetversorgung unter schwersten Bedingungen ermöglichen: Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Polizei erhielten so unter allen Umständen einen mobilen Internetzugang. Darüber hinaus sei die Lösung auch für technische Außendienstmitarbeiter gedacht, um etwa Maschinen und Anlagen im Außenraum mit Firmware-Updates oder sonstiger Wartung versorgen zu können.

Thomas-Krenn hat die hierfür notwendige Technik in einem stoßfesten Kunststoffkoffer untergebracht und für einen Dauerbetrieb im Temperaturbereich von -20 °C bis +75 °C ausgelegt; damit könne der Comm Case unter allen in Westeuropa üblichen Wetterbedingungen eingesetzt werden. Eine Besonderheit sei die Stromversorgung: Über eine Adapterlösung könnten bereits vorhandene Akkus unterschiedlicher Systeme für das Comm Case genutzt werden. Der Adapter sei geeignet für alle gängigen 18-Volt-Stromspeicher. Die Laufzeit des Comm Case betrage dabei je nach Anzahl aktiver Benutzer und der verwendeten Akkukapazität bis zu 24 Stunden mit einer einzigen Ladung.

Technische Daten

Thomas-Krenn zufolge umfasst die Basisausstattung einen 4G-Industrial-Router (LTE Cat 4 und Wi-Fi 5) mit bis zu 150 MBit/s im Downstream und 50 MBit/s im Upstream. Optional liefere Thomas-Krenn das Gerät auch mit einem 5G-tauglichen Router (5G und Wi-Fi 6) aus; der Downstream betrage in diesem Fall bis zu 3,4 GBit/s, der Upstream bis zu 550 MBit/s. Damit seien auch mehrere Videoübertragungen gleichzeitig verfügbar, um Einsatzleitungen z.B. Echtzeiteinblicke in die Lage vor Ort zu geben und so die weitere Koordination zu ermöglichen.

Das System sei in der Lage, Multi-SIM-Karten zu nutzen und lasse auch VPN-Verbindungen zu. Einmal gestartet, unterstütze das Comm Case die gängigen WLAN-Standards. Optional sei überdies ein Anschluss für eine GPS-Antennenbuchse lieferbar, um Ortungsdienste zu aktivieren. Die Spannungsversorgung erfolge über einen Weitbereichseingang auf Basis von Phoenix-Contact-Steckverbindern. Die mögliche Spannung liege zwischen 10 und 36 Volt DC.

Erfolgreiche Tests bei der Feuerwehr

„In schwierigen Lagen schnell einen Überblick verschaffen – das ist einer der wichtigsten Grundsätze im Feuerwehreinsatz. Der ABC-Zug des Landkreises Freyung-Grafenau hat das Comm Case im Rahmen einer ABC-Übung bereits erfolgreich erprobt“, erläutert Uli Hurzlmeier, Leiter Business Development bei der Thomas-Krenn.AG. „BOS-Organisationen stehen häufig vor der Herausforderung, auf weiterführende Informationsquellen zugreifen zu müssen, etwa Gefahrstoffdatenblätter. Das Comm Case ermöglichte in diesem Szenario erfolgreich den Zugang zum Internet für mehrere Teilnehmer parallel mit höchster Bandbreite im Vergleich zu einem Mobilfunk-Hotspot mittels Smartphone oder Tablet. Und es war auch während der Übung und unter erschwerten Bedingungen einfach und schnell aufgebaut.“

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