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Das passende Gestell
Bei der Wahl des richtigen Produkts spielen auch andere Faktoren eine nicht zu unterschätzende Rolle, wie die folgende Checkliste zeigt:
- Vorabinformation: Liefert mir die Webseite des Herstellers vernünftig aufbereitete und relevante Informationen, stehen unabhängige Tests zur Verfügung?
- Testphase: Ist eine Testversion unkompliziert verfügbar, sind Handbücher und Supportleis¬tungen einfach zugänglich?
- Installation und Konfiguration: Viele Lösungen lassen sich in wenigen Minuten installieren, beinhalten alle erforderlichen Zusatz-Applikationen und helfen mit Automatismen bei der Konfiguration. Das kann viel Zeit, Geld und Nerven sparen.
- Bedienung: Welche Optionen gibt es (Web-, Windows-, Mobile-Interface)? Und natürlich die Usability – im ersten Schritt können hier ein paar aussagekräftige Screenshots helfen, eine Online-Demo ist noch besser, letztlich geht aber nichts über den eigenen Test.
- Verteiltes Monitoring: Oft geht es um die Überwachung mehrerer Netzwerke (Niederlassungen, Kunden). Ist das überhaupt möglich, benötigt man mehrere/spezielle Lizenzen oder ist die Option inklusive?
- Alarmierung und Publizierung: Reichen die gelieferten Benachrichtigungs-Optionen? Wie können Daten Dritten (Geschäftsführung, Kunden) zur Verfügung gestellt werden? Bietet die Lösung ein ausreichendes Reporting?
- Lokalisierung: Verstehe ich mein Programm, sind Software und Support in Deutsch verfügbar?
Zuzahlungspflichtig?
Nicht zuletzt ist auch die Preisfrage ein wichtiger Entscheidungsfaktor. Hier steckt oft der Teufel im Detail, sprich in der Lizenzierung. Viele Hersteller neigen an dieser Stelle zu komplexen Modellen mit unterschiedlichen Basis-Versionen und zahlreichen Add-Ons. Schnell ist damit der Preis doppelt so hoch, wie anfangs kalkuliert beziehungsweise budgetiert.
Es ist zudem ratsam im gleichen Zug auch noch die Preise für Folgekosten wie Wartung und eventuelle Upgrades zu klären.
Fazit
Ein Netzwerk-Monitoring soll dem Administrator Arbeit, Zeit und Geld sparen helfen. Beim kommerziellen Einsatz in Unternehmen produzieren Open Source Tools oft mehr Arbeit als sie vermeiden – dabei bietet der Markt preisgünstige Alternativen, die ohne aufwendiges Customizing das komplette Monitoring für kleine, mittlere und größere Netzwerke abdecken.
Meist ist es auch sinnvoll, von Anfang an mit einer kleineren Lizenz einer Allround-Monitoring-Lösung zu agieren und bei Bedarf auf eine größere Lizenz zu erweitern.
Oft ist der Einsatz dieser Allround-Lösungen auch in Kombination mit Spezialisten oder als Ergänzung zu Enterprise-Lösungen sinnvoll, um ein umfassendes und einfach zu administrierendes Monitoring zu ermöglichen.
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