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Automatisiertes Monitoring, prädiktive Analysen und Sicherheit + Resilienz So revolutioniert Künstliche Intelligenz das Netzwerkmanagement

Ein Gastkommentar von Dirk Schuma 2 min Lesedauer

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Künstliche Intelligenz (KI) erobert das Netzwerk. Opengear sieht insbesondere in drei aktuellen, von KI geförderten Entwicklungen revolutionäres Potenzial.

Die Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Netzwerkmanagement revolutioniert die Rolle von Netzwerkadministratoren.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Die Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Netzwerkmanagement revolutioniert die Rolle von Netzwerkadministratoren.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Um die Möglichkeiten von KI in der Netzwerkverwaltung nutzen zu können, sollten Unternehmen sie schrittweise einführen. Am besten hangeln sie sich dabei an geltenden Regulierungen wie der DSGVO oder dem EU AI Act für den Einsatz der KI entlang. Drei Entwicklungen, die den Einsatz von KI vorantreiben:

Automatisiertes Netzwerk-Monitoring und prädiktive Analysen

Die wohl wichtigste Aufgabe, die KI in der Netzwerkverwaltung übernehmen kann, ist die Automatisierung des Monitorings. Sie ist in der Lage, extrem große Datenmengen in Echtzeit zu analysieren und daraus automatisch Handlungsempfehlungen abzuleiten. KI kann sogar umgehend auf Bedrohungen oder Probleme reagieren. Dafür muss sie zuvor mit den entsprechenden Rechten und Guardrails ausgestattet worden sein. Ein Beispiel: Ohne menschliches Zutun kann die KI Performance-Engpässe erkennen und den Traffic über weniger belastete Kanäle routen.

KI kann auch ständig die Netzwerkinfrastruktur und den Traffic überwachen. Dadurch kann sie Störungen oder Ausfälle immer besser vorhersagen. So werden frühzeitig Maßnahmen ergriffen, bevor es zu kritischen Ausfällen kommt. Dazu analysieren KI-Anwendungen Logfiles, Streaming-Logs sowie vergangene Vorfälle und stellen die gewonnenen Erkenntnisse in Korrelation zu aktuellen Verkehrs- und Belastungsmustern.

Stärkung der Netzwerksicherheit und -resilienz

KI bietet auch im Hinblick auf Cybersicherheit Vorteile. Das kontinuierliche Monitoring des Traffics dient nicht nur der Netzwerkresilienz. KI-Anwendungen helfen auch, ungewöhnliche Datenmuster zu erkennen, die auf mögliche Cyberbedrohungen hinweisen.

In Verbindung mit vordefinierten Sicherheitsprotokollen kann die KI dann im Falle eines möglichen Angriffs automatisiert Abwehrmaßnahmen einleiten. Das passiert bevor Angriffe eskalieren und Hacker zu tief in unternehmensinterne Systeme vordringen.

Innovation der Rolle von Netzwerkadministratoren

Mit der Einführung von KI verändert sich das Berufsbild der Netzwerkadministratoren. Bisher umfasste das Aufgabenspektrum vor allem den operativen Bereich. Die Administratoren bauten Netzwerke auf, betrieben sie, sicherten sie ab, überwachten sie und lösten bei Bedarf Probleme.

Nun verändert sich ihre Rolle im Unternehmen, denn das „daily business“ wird zunehmend automatisiert von KI-Anwendungen übernommen. Natürlich bleibt menschliche Komponente wichtig und das letzte Wort wird bis auf Weiteres der menschliche Experte haben. Doch nun geht es für Netzwerkadministratoren auch und immer mehr darum, die strategische Steuerung von KI-Systemen zu verantworten. Dafür benötigen sie fundiertes Wissen über KI-gestützte Prozesse, um diese verantwortungsvoll und effektiv einzusetzen.

In diesem Zusammenhang wird die Zusammenarbeit mit Führungskräften wichtiger, um Prioritäten beim Einsatz von KI und deren Kompetenzen und Freiheiten sowie Kosten und Nutzen abzustimmen. Diese Transformation hilft dabei, den Fachkräftemangel abzufedern, denn menschliche Ressourcen können Unternehmen nun vermehrt dort einsetzen, wo strategische Entscheidungen notwendig sind – nicht in zeitfressenden Routineprozessen.

Über den Autor

Dirk Schuma ist Sales Manager EMEA North bei Opengear.

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