Mobile-Menu

Mehr Platz im Patchfeld durch Cable Sharing und fehlende Verriegelungslaschen Siemon bietet TERA-auf-Blade-Patchkabel für RJ 45-Schnittstellen an

Autor / Redakteur: Peter Hempel / Florian Karlstetter

Siemon, Anbieter von Netzwerk-Verkabelungslösungen, bringt neue Versionen seiner hybriden TERA-auf-RJ-Patchkabel auf den Markt. Die Hybridkabel kombinieren einen Steckverbinder der Kategorie 7a (Klasse FA) mit einem neuartigen RJ45-Stecker und wurden für Blade-Server in Rechenzentren und ähnliche Anwendungen mit hoher Packungsdichte entwickelt.

Anbieter zum Thema

Die TERA-auf-Blade-Patchkabel besitzen einen standardkonformen TERA Stecker an einem Ende und den von Siemon patentierten RJ45-kompatiblen Blade-Patch-Stecker gegenüber. Für die vierpaarige TERA-auf-Blade-Patch-Version wird flexibles Kabel der Kategorie 7A verwendet, das laut Hersteller sämtliche Spezifikationen des 10-G-BASE-T-Standards einschließlich aller Kennwerte für Alien Crosstalk erfüllt.

Das zweipaarige TERA-auf-Blade-Patch-Hybridkabel ermöglicht per Cable Sharing, zwei 10/100-Ethernet-Leitungen über ein Kabel und eine einzige TERA-Anschlussbuchse zu betreiben. Das von TIA und ISO anerkannte Cable Sharing reduziert die benötigten Übertragungskanäle für Anwendungen mit geringerer Übertragungsrate. Mit dem Blade-Patch-RJ45-Steckverbinder will Siemon die Packungsdichte noch erweitern.

Blade-Patch ist ein RJ45-kompatibles Patchkabel, dass keine äußere Verriegelungslasche besitzt. Eine Push-Pull-Steckerverriegelung sichert den Steckverbinder in seiner Position. Zum Lösen wird der Steckverbinder lediglich am Knickschutz gefasst und abgezogen. Das soll das Blade-Patch-Kabel für den Einsatz in Umgebungen mit hoher Portdichte prädestinieren.

Die Patchkabel entsprechen den Spezifikationen von FCC68.500 und IEC 60603-7. Die Patchkabel sind auf ihre Übertragungsleistung hin getestet und sowohl in der Auflageoption T568A wie auch T568B erhältlich, wodurch sie für alle Ethernet-Applikationen verwendet werden können.

(ID:2011611)