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Bis zu 30 Prozent mehr Durchsatz dank Softwareupdate Richtfunk mit mehr als 100 MBit/s

Von Bernhard Lück 1 min Lesedauer

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Cambium Networks hat die Software seiner Richtfunklösung PMP 450 verbessert. Nun seien Geschwindigkeiten von mehr als 100 MBit/s unter Verwendung der bereits vorhandenen Geräte möglich. Die Kapazität von Netzwerken könne so erhöht, die Latenz bei Spitzenlast reduziert werden.

Das Softwareupdate erhöhe die Durchsatzkapazität um bis zu 30 Prozent ohne den Austausch vorhandener Geräte.(Bild:  Cambium Networks)
Das Softwareupdate erhöhe die Durchsatzkapazität um bis zu 30 Prozent ohne den Austausch vorhandener Geräte.
(Bild: Cambium Networks)

In den letzten Jahren stieg die Nachfrage nach Breitbanddiensten mit der zunehmenden Verbreitung von Geräten in Privat- und Businessnetzwerken stark an. Damit diese auch zuverlässig sind, müssen Service-Provider höhere Durchsatzraten und niedrigere Latenzzeiten anbieten. Cambium Networks mache dies mit der erweiterten PMP-450-Software möglich. Außerdem könnten neue CPE-Optionen (Customer Premises Equipment) für Antennen die Reichweite um 30 Prozent oder mehr erhöhen. So sei es möglich, auch Kunden, die bislang außerhalb der Reichweite waren, Geschwindigkeiten von 100 MBit/s zu bieten.

Insgesamt wurden Cambium Networks zufolge schon über zwei Mio. PMP 450 ausgeliefert. Das System verwende die cnMedusa-MU-MIMO-Technologie und unterstütze sowohl neues als auch bestehendes CPE vom selben Access Point aus. Diese Aufrüstung biete Dienstanbietern einen schnellen Weg zur Umsatzsteigerung, da Hardware nur dort hinzugefügt werde, wo sie auch für neue Abonnenten nötig sei. Durch die Zusammenarbeit mit Service-Providern, Betreibern sowie der Wireless ISP Association (WISPA) habe Cambium Networks in den letzten 15 Jahren die Kosten pro geliefertem MBit/s pro Benutzer um rund 96 Prozent von 50,62 US-Dollar auf 2,24 US-Dollar senken können.

Die PMP-450-Aktualisierungen umfassen:

  • Eine Kapazitätsverbesserung von zehn bis 25 Prozent durch Hinzufügen der MGPF-Software (Multiple Groups per Frame) in System-Release 22.1. Antennengewinne würden je nach Sektorauslastung, Streaming-Multiprozessor-Anzahl und starkem Traffic variieren, wobei die höchsten Zugewinne in dicht besiedelten Gebieten bei Spitzenlasten erzielt würden.
  • Eine Kapazitätssteigerung von fünf bis zehn Prozent durch Hinzufügen der Downlink-Slot-Optimierungssoftware in System-Release 22.1.
  • Eine Erhöhung der Reichweite um mehr als 30 Prozent mit einer größeren Parabolantenne.

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